Wassertürme und Wasserwege

Objektgruppe WASSERTÜRME UND WASSERWEGE

  • Abwasserpumpwerk Mannheim-Neckarau

    Rückwärtige Ansicht Foto: Gragnato

    Der aus zwei Teilen (Klärhalle und Pumpenhaus) bestehende langgestreckte Backsteinbau erinnert mit Materialwahl, Stufengiebel, großem Rundfenster, Friese und Blendfelder an Sakralarchitektur der norddeutschen Backsteingotik. Die Besonderheit des Kulturdenkmals ist die komplett erhaltene technische Innenausstattung von 1903.

  • Diffené-Brücke im Mannheimer Industriehafen

    Diffenébrücke

    Pan. 1Die Diffené-Brücke erschließt den Industriehafen und die Friesenheimer Insel vom Stadtteil Luzenberg her. Sie überquert den Altrhein und bildet mit dem dazu gehörenden Damm das östliche Ende des Industriehafens. Die drei gewaltigen, leuchtend roten Ausleger dieser modernen Waagenbalkenbrücke dienen als Gegengewichte, wenn die beiden unabhängig von einander beweglichen Brückenteile über Fernbedienung nach oben geklappt werden.


    zur Tafel 01:
    Brillux Diffenéstraße 11-13, 230 m
    Die Tour beginnt auf dem Brückendamm mit einem weiten Rundblick und zwei Panoramaschilden. Der Weg führt über die Brücke, an der Bedienkanzel und den roten Gewichten vorbei zu den Rasenflächen vor der „Musikinsel“, wo die Tafel 01 steht. Links geht es zu einer Aussichtplattform beim Pylon.

  • Fährturm bei Nordheim

    Fährturm 1

    Fährtürme gibt es nicht viele. Anderenorts dienten sie früher als Verteidigungsanlage oder als Brückenköpfe. Der in Nordheim war die Unterkunft für den Fährmann und seine Familie. Aus regelrechten Sandsteinquadern gefügt steht er Dauerhaftigkeit ausstrahlend direkt am Hochwasserdamm auf der rheinabgewandten Seite...

  • Fremdeneinstieg in die Mannheimer Kanalisation

    Mannheim, Kanalisation Einstieg Breite Strasse (Foto: Ritter)

    Vom Quadrat F 1 in der Breiten Straße führt eine eiserne Wendeltreppe mit 14 Stufen und 1,30 m Durchmesser in 3,25 m Tiefe zu einem gewölbten aus gelben Backsteinen gemauerten Gang, der mit dem zweiten früheren Einstieg in Q 1 verbunden ist. Von einer Galerie aus kann man den Hauptkanal besichtigen, von dem zwei weitere Kanäle in östliche und westliche Richtung abzweigen.

  • Grundwasserwerk im Bürstädter Wald

    Die Pumpenhalle ist an das große Meisterhaus angebaut

    Tief im Laubwald von Bürstadt liegen unversehens mehrere stattliche Gebäude aus dem Jahr 1905. Der im Landhausstil gebaute und mit vielen Details original erhaltene Komplex ist das Grundwasserwerk im Bürstädter Wald, das etwa 120.000 Einwohner in Worms, Lampertheim und Bürstadt mit rund sieben Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr versorgt.

  • Hydraulisches Pumpwerk für die Wasserversorgung des Ortes Stürzenhardt

    Pumpe-Stützenhard

    In einem einfachen Maschinenhaus in idyllischer Lage nahe einer Mühle steht ein Pumpwerk aus dem Jahr 1898, das lange als beispielgebend galt. Das Stürzenhardter Pumpwerk hebt das Quellwasser um 190 Meter und bewerkstelligte die Wasserversorgung der Gemeinde allein durch die Kräfte der Natur.
     

  • Industriehafen in Mannheim

    Der Stadtplan von 1913

    Stat. P1Der Mannheimer Industriehafen, gegründet um 1900, ist ein frühes, sehr erfolgreiches Wirtschaftsförderungsprojekt der Stadt. Bis heute sind alte Fabrikgebäude genutzt und erhalten, obwohl nur wenige unter Denkmalschutz stehen. Gehen Sie auf eine Entdeckungsreise!

  • Wandel und Brüche am Industriehafen Mannheim - Panorama

    Entlader der Hildbrandmühle, Diffenebrücke, Wasserturm, Brillux

    Pan. 5Wirtschaftskrisen, Boomzeiten und der Zweite Weltkrieg tragen dazu bei, dass fast nichts mehr so aussieht wie bei der Entstehung des Hafens. Es kommen aber noch Fakten dazu, die nicht auf den ersten Blick erkennbar sind, die vergessen und verdrängt sind.


    Zur Tafel 24:
    Ehemalige Sackfabrik, Friesenheimer Straße 23-25, 400 m
    Die Hombuschstraße zurück bis zur Friesenheimer Straße, diese überqueren und nach rechts weitergehen.

  • Altes Klärwerk in Mannheim

    Pumpenhaus

    Das erste Klärwerk Mannheims – bestehend aus sechs Klärbecken, zwei Pumpenhäusern und einem Wasserturm sowie dem Wohnhaus des Klärwerksmeisters - ist fast vollständig erhalten, obwohl es 25 Jahre brach lag. Heute wird es als Künstleratelier und Ausstellungsraum der städtischen Wasserwirtschaft genutzt. Ein Areal von 10.000 Quadratmeter gehört zu dem Ensemble der norddeutschen Backsteingotik mit Jugendstilelementen, das im Vergleich zu der in Sandhofen 1973 neu erbauten Kläranlage geradezu malerisch wirkt.


    Zur Tafel 26:
    Grün und Bilfinger, Diffenéstraße 14, 600 m
    Die Diffenéstraße zurück Richtung Stadt. Die Straßenseite wechseln.

  • Frankenthaler Kanal mit Hafenbecken und Schleuse

    Treidler bei der Schleuse

    Der Frankenthaler Kanal, Hafen und die Schleuse sind nur noch in Spuren erkennbar; sie sind seit 50 Jahren zu Grünanlagen umgestaltet, die sich in einem mehr oder weniger gepflegten Zustand befinden. Sie hatten jedoch historisch für die Entwicklung der Industriestadt Frankenthal eine wichtige Bedeutung, denn der Kanal verband Frankenthal mit dem Rhein.

  • Kammerschleuse am Industriehafen Mannheim

    Mit dem Schiff vor der Kammerschleuse Richtung Neckar

    Pan. 4Eine Kammerschleuse verbindet den Industriehafen mit dem Neckar, der wenige hundert Meter weiter in der Rhein mündet. Von hier hat man eine interessante Aussicht auf etliche bedeutende und traditionsreiche Industriebetriebe.


    Zur Tafel 18:
    Zahnradpumpenfabrik, Friesenheimer Straße 3-7, 450m
    Auf der Friesenheimer Straße vorbei am Kiosk „Schotties Imbiss“.
    Die Tafel hängt nach der unübersichtlichen Kurve auf der Fabrikmauer der ZPM.

  • Kurt-Schumacher-Brücke zwischen Mannheim und Ludwigshafen

    Blick nach Ludwigshafen

    Die 1972 fertig gestellte Kurt-Schumacher-Brücke ist die zweite direkte Verbindung zwischen Mannheim und Ludwigshafen. Vor allem vom Fuß- und Radweg der Bücke aus hat man teilweise spektakulär Blicke auf die Brückenkonstruktion sowie auf den Mannheimer und Ludwigshafener Hafen und die umgebenden Industrie- und Gewerbeanlagen.

  • Museumsschiff – Seitenraddampfer an der Kurpfalzbrücke

    Radkasten und Passagierdecks, das Polizeiboot im Hintergrund

    Der historische Seitenraddampfer von 1929, einst prachtvolles Ausflugsschiff auf dem Rhein und für 2.500 Passagiere ausgelegt, ist nicht nur das größte Ausstellungsstück des TECHNOSEUMS, sondern auch Ausstellungsort. Der Rundgang durch das Schiff ist eine Reise durch die Geschichte der Binnenschifffahrt, man erfährt außerdem Wissenswertes zur Bergungstaucherei, zur Geschichte der Schifferkinderheime und zur Seelsorge auf dem Wasser.

  • Alte Neckarmündung und die Verfüllung des Bonadieshafens

    Panorama

    Pan. 3Am südlichen Ende des Bonadieshafens hat man einen idyllischen Blick auf alte Industriegebäude und moderne Anlagen. Und es gibt die lange und Nerven aufreibende Geschichte über die Verfüllung eines Teils des Bonadieshafens mit Trümmerschutt.


    Zur Tafel 17:
    Ölmühle Bunge, auf dem Damm in Höhe der Einmündung Bonadiesstraße, 400 m
    Wieder zurück auf der Straße geht es weiter entweder auf dem Damm oder dem Gehweg neben der Insel-Straße bis zur Einmündung der Bonadies-Straße.
    Bei der Bushaltestelle führen Treppen auf den Damm, wo bald die Tafel steht.

  • KulTurm – ehem. Wasserturm und Bunker in Ludwigshafen

    Blick auf den Kulturm aus der Lenaustraße (Foto Ritter 2017)

    Als achteckiger Luftschutzbunker wurde der heute als Cafe-Galerie und Club genutzt Turm gebaut. Doch er diente auch schon als „Bunker-Hotel“ und beherbergt bis heute noch einen leeren Trinkwasserbehälter – ein Beispiel vielfältiger öffentlicher und fantasievoller privater Nutzung.

    Der Turm erscheint zweigeteilt, der untere, farblich kräftig gestaltete,  verrußt wirkende untere Betonteil steht im Kontrast zu dem adretten, sauberen, typischen Baustil der 50er-Jahre der oberen Hälfte.

  • Orderstation in Mannheim, Friesenheimer Insel

    Die Orderstation ist heute nur noch eine Gaststätte

    „Getränke ordern“ – das konnte man vortrefflich in der alten Orderstation auf der Friesenheimer Insel. Doch daher hat die heutige Gastwirtschaft ihren Namen nicht. Die Mannheimer Reedereien hatten sich die Orderstation vor ungefähr 100 Jahren eingerichtet, um alle durchfahrende Schiffe zu registrieren und Anweisungen an die Kapitäne zu übermitteln, welcher Hafen anzulaufen und wo welche Ladung zu übernehmen oder zu löschen sei.

  • Pegelhäuschen im Hafen Mannheim-Rheinau

    Mannheim, Pegel, Ansicht vom Hafenbecken 21

    Am Ufer des Becken 21, ca. 1 km stromaufwärts der Hafenmündung am Rhein-Kilometer 414,200 in unmittelbarer Nähe zum 1930 errichteten Graßmannsteg erhebt sich turmartig das historische Pegelhäuschen. Der Zugang erfolgt über einen massiven Steg aus rotem Sandstein. Auf einem Unterbau aus hammergerechten Sandsteinmauerwerk mit Blendbögen sitzt der hölzerne quadratische Oberbau auf.

  • Pegeluhr an der ehemaligen Kammerschleuse in Ludwigshafen

    Mauern für das ehemalige Schleusentor

    Wer über die ehemalige Kammerschleuse auf die Parkinsel gelangt, sieht recht des Dammes direkt am Wasser einen etwa 10 Meter hohen mächtigen Sandsteinturm mit einer Uhr, die merkwürdigerweise nur 10 große goldene Ziffern auf dem blauen Zifferblatt aufweist. Es handelt sich nicht um einen Chronometer, sondern um eine Messeinrichtung zur Bestimmung des Rheinwasserstandes.

  • Pumpwerk Guntersblum – Wasserversorgung in Rheinhessen

    Das Pumpwerk und das Meisterhaus von der Straße nach Gimbsheim (Foto: Ritter)

    Zur Wasserversorgung von Rheinhessen wurden zwischen 1902 und 1911 ein Netz von Pumpwerken und Hochbehälter angelegt. Das Gunterblumer Pumpwerk und seine mit reichem Jugendstildekor versehenen „Wasserhäuser“ sind zum größten Teil bis heute in Betrieb. Ein interessanter Rad- und Wanderweg verbindet sie.
     

  • Pumpwerk Ochsenpferch in Mannheim

    Eingang (Foto Ritter)

    Zwischen Neckar und Industriehafen gelegen verbirgt das anachronistisch anmutende Bauwerk in seinem Innern modernste Technik - ein mit elektronischem Prozessleitsystem gesteuertes Abwasserhebewerk. Man könnte das Gebäude-Ensemble, das zwischen üppigem Grün auf einer großen Verkehrsinsel liegt, von weitem für eine Kirche halten, der deutliche Geruch bei der Annäherung lässt aber über seine Funktion keine Zweifel.

  • Schildkröt in Mannheim Neckarau: Wasserturm und einige Hallen

    Beide Hallen geben sich nach Außen sehr verschlossen

    Von der einst weltberühmten Schildkröt-Fabrik in Mannheim ist nicht viel übrig geblieben: ein einsamer, eleganter Wasserturm, zwei prächtige Hallen und eine Reihe zunächst unspektakuläre Gebäude im Neckarauer Gewerbegebiet. Die Fabrik war vor hundert Jahren für Neckarau und Umgebung der größte Arbeitgeber...
     

  • Der Tankturm in Heidelberg

    Tankturm in der Umbauphase, 2015, Foto: Ritter

    Als Wasserturm für Dampflokomotiven in den 1920ern gebaut, stand der Turm Jahrzehnte lang leer. Seit 2016 ist das Gebäude spektakulär umgebaut worden. Heute ist dort das Architekturbüro der Besitzer untergebracht und viele weitere Räumlichkeiten für Veranstaltungen, Seminare und Feste. Außerdem gibt es eine Gastwirtschaft.

  • Teufelsbrücke in Mannheim

    Jugendstilgeländer an der Teufelsbrücke

    Die Teufelsbrücke ist die älteste und letzte aus einer frühen Bauphase erhaltene Brücke in Mannheim. Sie ist die mittlere von drei beweglichen Brücken über den Verbindungskanal, einem 1874 erbauten Hafenbecken, zwischen dem Stadtteil Jungbusch und der Mühlauinsel. Die Brücke ist eine unsymmetrische Drehbrücke mit dem Drehzapfen auf dem westlichen Widerlager...

  • Alter Wasserturm Weinheim mit Tender-Dampflokomotive

    Alter Wasserturm

    Dampflokomotiven mussten zur Erzeugung von Dampf mit Wasser befüllt werden. Das sehr kalkhaltige Weinheimer Leitungswasser schädigte die Rohrsysteme der Lokomotiven. Die Reichsbahndirektion beschloss daher 1908 einen 21,5 m tiefen Brunnen für besseres Wasser bohren zu lassen und errichtete zusätzlich diesen 20,4 m hohen Wasserturm.

  • Wappenschmiede, Sägemühle, Triftanlagen in Elmstein/Pfalz

    Wappenschmiede Elmstein, im Vordergrund die Sägemühle, Foto: Münch

    Die Elmsteiner Wappenschmiede ist ein wasserbetriebenes Hammerwerk (2 oberschlächtige Wasserräder) aus der Zeit um 1790 mit vollständiger technischer Ausstattung. In Verbindung mit der angebauten Einblatt-Sägemühle ist sie der einzige Kombibetrieb dieser Art, der in Deutschland erhalten geblieben ist.
     

  • Wasserhäuser bei Guntersblum

    Wasserhaus Guntersblum

    Man findet in Rhein-Hessen eine Vielzahl von auffallend schön gestalteten kleinen Gebäuden am Wegesrand, viele davon etwas abseits der Straßen. Ein Rad- und Wanderweg verbindet diese Wasserbehälter im Jugendstil aus der Zeit vor 1911. Die meisten hier beschriebenen sind noch in Gebrauch und gehören zum Pumwerk Guntersblum.

  • Wasserhochbehälter in Grasellenbach im Odenwald

    Hochbehälter von Vorne

    Der Wasserhochbehälter ist ein ca. 5 Meter großes torbogenartiges Gebäude aus rotem Sandstein, das in den Hang hinein gebaut ist. Jugendstil-Ornamente finden sich auf den Pfeilern und auf der Metalltür. Innen befindet sich ein runder Vorraum mit zwei Wasserbehältern, jedoch ohne Ornamente.
     

  • Wasserturm Gräfenau im Hemshof, Ludwighafen

    Gräfenauwasserturm

    Der Wasserturm steht im Hof der ebenfalls denkmalgeschützten Gräfenauschule in mitten des engen, alten Stadtkerns von Ludwigshafen, im Hemshof. Unvermittelt und riesig wirkt er sogar im Verhältnis zu der stattlichen alten Schule, die er fast etwas bedrängt. Über einem kreisförmigem Grundriss ist der Turm dreiteilig aufgebaut.

  • Wasserturm Altrip

    Wasserturm als Wahrzeichen von Altrip, Foto Daniel Werner 2017

    Der Wasserturm ist nicht nur die bestimmende Landmarke des Ortsbildes, sondern gilt auch als Wahrzeichen Altrips. Dabei erschließt sich seine ursprüngliche Funktion gar nicht auf den ersten Blick, was auch an dem eher ungewöhnlichen Umstand liegt, dass er sowohl mit einer Turmuhr als auch mit Glocken ausgestattet ist.

  • Wasserturm auf dem Friedrichsplatz Mannheim

    Wasserturm auf dem Friedrichsplatz (Foto: Gladrow)

    Der zylinderförmige, mit Ziegel gemauerte und mit gelbem Sinsheimer Sandstein verkleidete Wasserturm erhebt sich auf dem Friedrichsplatz, dessen Schmuckanlage als zentraler Schnittpunkt zwischen Altstadt und Oststadt ab 1888 angelegt wurde. Die wenig ausladende Form, besonders aber der bildhauerische Zierat repräsentiert den Wasserturm als neobarocken Monumentalbau mit der Funktion einer städtebaulichen Klammer zwischen der barocken Quadratestadt und der Stadterweiterung des späten 19. Jahrhunderts.

  • Wasserturm in Mannheim-Seckenheim

    Wasserturm mit neuem Aufzugskorb nach der Sanierung 2012 (Foto: Lochbühler)

    Die günstige Beschaffung von Kies in der Rheinebene gab den Ausschlag dafür, dass für die Tragkonstruktion des Turmes eine Stampfbetonbauweise gewählt wurde. Er hat einen achteckigen Grundriss mit acht tragenden Pfeilern, die durch zwei durch Rippen (Unterzüge) versteifte Deckenplatten in zwei Ebenen miteinander verbunden sind. Die obere dient als Tropfboden.

  • Wasserturm Ladenburg

    Wasserturm von Süden mit Carl-Benz-Haus dahinter

    Wassertürme sind quasi die Leuchttürme des Binnenlandes. Beide aus technischen Gründen errichteten Turmarten sind als Landmarken weithin sichtbar. Wassertürme und die meist älteren Kirchtürme waren die höchsten Gebäude größerer Orte in flachen Landschaften. Der Ladenburger Wasserturm hat eine besondere Anmutung.

  • Wasserturm Luzenberg und Schule

    Turm und Schule am Eingang zum Stadtteil Luzenberg (Foto: Rudolf Stricker, August 2010, wikipedia)

    „Vermutlich wird sich manch' einer wundern, was das Schulhaus mit einem solch' großen Turm macht. Der Turm macht aber mit dem darum herumgebauten Gebäude einen schönen Anblick.“ So kommentiert 1914 ein Stadtrat das Ensemble aus Wasserturm und Schule, das ungemein wuchtig und reichlich verziert heute am Eingang zum Stadtteil Luzenberg steht.

  • Wasserturm Plankstadt

  • Wasserturm Speyer

    Wasserturm

    Der stattliche Wasserturm aus dem Jahr 1883 steht zentral inmitten einer Siedlung, die ursprünglich für Postbedienstete gebaut wurde. Der Grundriss des dunkelroten Backsteinturms ist 12-eckig. Die Eingangstür aus dunklem Holz mit schön ausgebildeten Kassetten zeigt nach Süden und ist mit einer wuchtigen Rahmung aus hellem Sandstein betont.

  • Wasserturm Worms - Wohnprojekt

    oben sonnig, unten im Schatten dern Bäume

    In einem Innenstadtnahen Wohngebiet steht dieser imposante Wasserturm, im lokaltypischen Stil der „Wormser Neuromanik“, mit vielen Erkern und reich verzierten Türmchen und Dachgestaltung. Der Bau nimmt Elemente der vielen anderen Türme der Befestigung und des Wormser Dom auf.
     

  • Wasserwerk Zweckverband Seebachgebiet

    Front mit Brunnen zur Srraße hin

    Schon von weitem ist der symmetrische Jugendstilbau mit Zierfassaden in alle Himmelsrichtungen und tief herabgezogener, verwinkelter Dachlandschaft sichtbarer. Es ist keine Villa sondern ein Wasserwerk, gebaut aus dunklen, glasierten Klinkersteinen, hell gefugt mit weiß gestrichenen Ornamenten auf den Fassaden, umgeben von historischer Mauer (gleiche Klinker) mit Zaun und mit einem portalartigem öffentlich zugänglichen Brunnen.