Konstruktion der Welt: Kunst und Ökonomie

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Ausschnitt aus Karl Völkers Industriebild

Ausschnitt aus Karl Völkers Industriebild 1924

Sehr zu empfehlen ist ein Besuch dieser einzigartigen Ausstellung Sie zeigt erstmals den dramatischen Einfluss der Ökonomie auf die Kunst in einem weltweiten Vergleich (Deutschland, Russland, USA in den) und zusätzlich noch im Vergleich zweier Epochen (1918 bis 1939 und 2008 bis 2019)

Mit wachem Blick haben die Künstler der 1920er bis 1930er Jahre beobachtet, wie sich die Arbeitsbedingungen in allen beruflichen Zusammenhängen nach dem Ersten Weltkrieg auffallend veränderten, sowohl für Männer als auch für Frauen. Arbeitsteilung am Fließband, Einsatz großer Maschinen in der Landwirtschaft, Uhren als unerbittliche Taktgeber in Büros und Fabriksälen... Die große Sonderausstellung bringt dazu Werkbeispiele von amerikanischen, russischen und deutschen Künstlern, die – trotz völlig verschiedener politischer Systeme in ihren Ländern – den dramatischen Einfluss der Ökonomie auf die Arbeitswelt begriffen und in Szene setzten. Zehn Jahre nach dem Höhepunkt der globalen Finanzkrise 2008, die die Wirtschaftssysteme in Amerika und Europa in ihren Grundfesten erschütterte und unsere Gegenwart nachhaltig beeinflusst, verdeutlicht diese Themenausstellung

Eine Ausstellung in der Kunsthalle Mannheim

Datum: 
12. 10. 2018
bis zum: 
04. 02. 2019
Adresse: 

Kunsthalle Friedrichspl. 4, 68165 Mannheim

Zugänglich: 

barrierefrei

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