Veranstaltungsreihe: Industriekultur und Migration

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Vielfalt im QuadratVielfalt im Quadrat

Wanderarbeiter – Gastarbeiter – Migranten: gleich wie sie bezeichnet werden, praktisch seit Beginn der Industrialisierung leben in unserer Region auch ausländische Arbeiterinnen und Arbeiter, die hier ein neues Zuhause fanden.

  • In den 1850ern entsteht die komplett französische Spiegelkolonie als erste Arbeitersiedlung,
  • In den 1870ern bauen französische Kriegsgefangene den Hafen aus,
  • Seit 1900 arbeiten polnische und italienische Mädchen bei der Jutefabrik,
  • in der NS-Zeit leisten Tausende „Fremd“-Arbeiter*innen Zwangsarbeit,
  • seit den 1960ern werden italienische, spanische, griechische, türkische und jugoslawische Gastarbeiter angeworben.

Viele große Betriebe in der Region sind von Ausländern gegründet worden. Z.B.  Eichbaum, Giulini, Sunlicht, Hutchinson, Spiegel, BBC… Das sind oder waren ausländische Unternehmen.

Diese und andere Themen greift unsere Veranstaltungsreihe auf. Unser Verein will damit einen Beitrag gegen die zunehmende Fremdenfeindlichkeit leisten. Den Auftakt machten wir in den Bündnisaktionstagen „Vielfalt im Quadrat“. Unsere Reihe läuft ein ganzes Jahr und wird bis zu den Tagen der Industriekultur im August 2017 fortgesetzt.

Mehr dazu unter: Termine