Veranstaltungsreihe: Industriekultur und Migration

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Erfolgreiche Veranstaltungsreihe ging zu Ende

Streik bei John Deere - Foto @ Willi HölzelWanderarbeiter – Gastarbeiter – Migranten: gleich wie sie bezeichnet werden, praktisch seit Beginn der Industrialisierung leben in unserer Region auch ausländische Arbeiterinnen und Arbeiter, die hier ein neues Zuhause fanden. Darüber hinaus sind viele große Betriebe in der Region von Ausländern gegründet worden, z.B. Eichbaum, Giulini, Sunlicht, Hutchinson, Spiegel, BBC… Diese sind oder waren ausländische Unternehmen.

Mit 12 sehr unterschiedlichen Veranstaltungen hat der Verein Rhein-Neckar-Industriekultur dieses Thema bearbeitet. Sie waren alle außerordentlich gut besucht. Nach dem Start mit dem Thema Alltagssprache und Migration ging es um die Geschichte der französischen Spiegelkolonie, die polnischen und italienischen Mädchen in der Jutefabrik, die Migrationsgeschichte der Städte Mannheim und Ludwigshafen, auch das Thema Zwangsarbeit wurde ausführlich behandelt. Wir informierten uns über Wohnsituation von Migranten, streiften durch die türkische Einkaufsmeile in der Unterstadt. Mit einem Vortrag, Berichten und lebhafter Diskussion zum Thema Gewerkschaften und „die Streiks der Anderen“ - konkret die Streiks bei John Deere im Jahr 1973 - ging die Reihe zu Ende.

Die Thematik wird uns jedoch weiter begleiten. Wir wollen damit einen Beitrag gegen die zunehmende Fremdenfeindlichkeit leisten. Wir freuen uns, dass die Reihe auf so großes Interesse gestoßen ist.