Industrie

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  • Ehem. „Badische Peitschen- und Riemenfabrik Scherer, Hillengaß und Klempp" in Aglasterhausen

    Das Fabrikareal der ehemaligen "Badischen Peitschen- und Riemenfabrik"

    In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich der Kleine Odenwald zum Zentrum der badischen Peitschenindustrie. Im Laufe der Jahre gab es acht Unternehmen, die sich in Aglasterhausen, Michelbach, Neunkirchen und Unterschwarzach der Herstellung von Peitschen und Riemen widmeten.

  • Ehemalige Baumwollspinnerei – heute Schulz Speyer und Museumsdepot

    Depot-Treppenhaus

    Weithin sichtbar und schlossähnlich thront die riesige Textilfabrik mit großen Fenstern und zwei turmartigen Treppenhäusern auf einem Hügel. Es handelt sich um die ehemalige Speyerer Baumwoll-Spinnerei AG, die seit Jahren von einem Bibliotheksregalbauer und dem Historischen Museum der Pfalz als Lager bzw. Depot genutzt wird.

  • Bellheimer Metallwerk GmbH (Kardex)

    Jugendstil-Ensemble auf dem Werkshof

    Zwei große Werkshallen mit repräsentativer Jugendstilfassade und ein Wasserturm, um einen großen Fabrikhof gruppiert, sind erhalten. Die anderen Gebäude sind Neubauten.

  • Badenia-Maschinen-Fabrik / Naturin-Wursthüllen-Fabrik in Weinheim

    Badenia-Maschinenfabrik direkt an der Bahnlinie - Quelle: Stadtarchiv Weinheim

    Sechs rauchende Schornsteine in der historischen Ansicht: eine Eisen-, Metall-Gießerei und Maschinenfabrik in Weinheim. In der touristisch entwickelten Zwei-Burgen-Stadt ist das heute nicht mehr „angesagt”. Doch bis 1954 wurden hier landwirtschaftliche Maschinen gebaut, die den Landarbeitern die immens schwere Arbeit auf den Feldern und in den Höfen erleichterten und die Arbeitsproduktivität vervielfachten.

  • Ehem. Celluloidfabrik – heute: Industriehof Speyer

    Industriehof

    Eine große Zahl von sehr unterschiedlichen, überwiegend aus gelben Backsteinen erstellten Industriegebäuden ist auf dem „Industrie- und Gewerbehof Nord“ versammelt. Es handelt sich um die ehemalige Celluloid-Fabrik Kirrmeier und Scherer. In Speyer nannte man sie früher die „Zellid“, sie war zu ihren besten Zeiten einer der größten Arbeitgeber der Stadt.

  • Druckereigebäude der Neuen Mannheimer Zeitung

    Mannheim, R 1,12-13, Fassade.jpg

    Das viergeschossige siebenachsige Gebäude trägt ein Mansarddach. Die stark gegliederte gut proportionierte Fassade wird mit rotem Sandstein verkleidet ist. Zwischen dem Erdgeschoss und 1. Obergeschoss sowie zwischen dem 2. und 3. Obergeschoss betont ein kräftiges Gesimsband die horizontale Gliederung. Die Frieszone oberhalb der 2. Etage bot ursprünglich Platz für die Beschriftung „Druckerei Dr. Haas" bzw. zu späterer Zeit „Mannheimer Großdruckerei".

  • Eisengießerei Georg Röth GmbH & Co in Neckarelz

    Eisengießerei Röth

    Ende des 19. Jahrhunderts siedelten sich im Elzmündungsraum mehrere Fabriken der Metallindustrie an. Eine davon gibt es noch heute: die Eisengießerei Georg Röth GmbH & Co KG.

  • Ehemalige Filzfabrik Hess in Speyer, Wohn- und Gewerbepark

    Das zu Wohnungen umgebaute Produktionsgebäude

    Die St. German-Straße südlich des Doms ist ein beschauliches Wohngebiet - bis man auf das Tor der „Melchior Hess Filzfabrik“ trifft. Hier beginnt ein ehemaliges Industrieareal, das sich im Umbruch zu einem Wohn- und Gewerbe-Park befindet. Links steht ein zweistöckiges Pförtnerhaus, das mit seinen vielen Gauben und dem tief gezogenen Dach sehr verspielt wirkt.

  • Fissanwerk – Brain Biotech in Zwingenberg

    milchweiße Kubusformen und Fensterbänder über Eck: Bauhausstil

    Unvermutet trifft man im mittelalterlich geprägten Zwingenberg auf einen Industriebau im Bauhausstil: die ehemaligen Fissanwerke, heute genutzt von einem mehrfach ausgezeichnetem Biotechnologie-Unternehmen. Etwas versteckt hinter hohen Alleebäumen erkennt man, wie der weiße Baukomplex des ehemaligen „Fissan-Werks” aus drei kubischen Baukörpern von drei bzw. vier Geschossen zusammengefügt ist.

  • Fassade und Verwaltungsbau der Schnellpressenfabrik Albert / KBA

    Fassade neben dem Verwaltungsgebäude

    Hinter den langestreckten Wänden mit teilweise historischen Fassaden-Elementen werden seit fast 150 Jahren hochwertige und innovative Druckmaschinen hergestellt. Zwei große historische Fassaden liegen zwischen Nachkriegs­gebäudeteilen, teilweise sind hinter den Fassaden Neubauten errichtet.

  • Felina, Miederwarenfabrik in Mannheim

    Haupteingang der Felina Ecke Melchior- / Holzbauerstraße

    Glatte 50er-Jahre-Fassaden mit großen Fenstern und einem Wechsel aus Backstein und Beton kennzeichnen das viergeschossige Bauwerk, das an der Lange Rötter Straße mit dem Logo „Felina“ wirbt. Es zieht sich die Melchiorstraße entlang und mit einem eleganten halbrunden Schwung auch in die Holzbauerstraße. Auf diesem Gelände wurden etwa 100 Jahre lange BHs und Miederwaren produziert.

  • Freudenberg in Weinheim: Zwischen Dämmen / Kapellenäcker

    Saniertes Freudenberg-Gebäude

    Diese ehemalige „Haarwäscherei“ der Lederfabrik Freudenberg war schon bei ihrer Errichtung 1896 ein Vorzeigebauwerk. Die Ausführung mit den rot-gelben Kontrasten in der Fassade, die zahlreichen Fenster mit ihren Korb- und Rundbögen und die Höhe von drei Geschossen ohne Ziegeldach waren sicher ein „Hingucker“. Direkt am Weinheimer Bahnhof hatten viele Menschen Gelegenheit, die damalige moderne Architektur zu betrachten.

  • Freudenberg in Weinheim: Alte Lackierfabrik

    Fabrik chagrinirten Leders -Foto von Carl Schütte um 1899 - Quelle: Stadtarchiv Weinheim

    Bis in die zwanziger Jahre hieß diese Fabrik einfach Lackierfabrik. Erst mit dem Bau einer neuen im Werk Zwischen Dämmen kam es zum Namenszusatz. Die Alte Lackierfabrik dehnte sich im Endausbau auf der gesamten Fläche zwischen Bergstraße/OEG-Linie am Hangfuß und der weiter oben am Hang parallel verlaufenden Freudenbergstraße aus. Die meisten Produktionsgebäude wurden bis 2010 abgerissen.

  • Freudenberg in Weinheim: Werk Müll (Vollständig abgerissen)

    Werk an der Müllheimer Talstraße im September 1994  - Bitte vergrößern ! - Quelle: Stadtarchiv Weinheim

    Ausgehend von einer erworbenen handwerklich betriebenen Gerberei entstand hier eine Industrieanlage, die den Talgrund fast vollständig einnahm. Das weiche Wasser des Grundelbachs war anfangs maßgeblich für die Gerberei. Mit der Ansiedlung am neuen bahnverkehrsgünstigen Standort westlich des Bahnhofs ab 1896 wurde das Werk im Müllheimer Tal, kurz „Werk Müll“ zunehmend uninteressant.

  • Papier- und Möbelfabrik - heute Gedenkstätte KZ in Osthofen

    Eingangstor

    Das auffallende, lange Ensemble von zweifarbigen Backsteingebäuden mit einer großen Frakturschrift über der Fassade könnte ein industriekulturelles Highlight sein, wenn die Geschichte dieses Hauses nicht so niederdrückend wäre. Auf der Front stand von 75 Jahren in meterhoher Schrift: „Konzentrationslager-Osthofen“ eingerahmt von zwei Hakenkreuzen.

  • Gesangbuchfabrik J. Schäffer, Grünstadt

    Namenszug auf der Fassade

    Das kompakte, vier Stockwerke hohe Jugendstil-Ensemble beherbergte bis vor kurzem eine Großbuchbinderei. Auffallend sind vor allem die in den Putz eingearbeiteten Bauzierden. Die schmale, im obersten Geschoß abgewalmte Giebelseite mit dem Eingangsvorbau ist von Bäumen und Gebüsch verstellt.

  • Gewehrschäftefabrik J.Friedrich

    Gravur von J.Friedrich über dem Eckfenster im Erdgeschoß

    „Speciallager in DEUTSCH-NUSSBAUMHOLZ rund und geschnitten für alle Industriezweige” bot Julius Friedrich auf der mehrsprachigen Visitenkarte seiner Gewehrschäftefabrik. Sein dampfbetriebenes Sägewerk lag auf der Rückseite des Weinheimer Bahnhofs am Bahnübergang der Straße nach Viernheim/Mannheim.

  • Weinheimer Gummiwarenfabrik Weisbrod & Seifert

  • Gmeinder Getriebe- und Maschinenfabrik GmbH in Mosbach

    Lokomotivenfabrik Gmeinder

    Seit mehr als 90 Jahren werden bei der Firma Gmeinder in Mosbach Lokomotiven gebaut und gewartet. In dieser Zeit erblickten dort über 5000 Maschinen das Licht der Schienenwelt. Aufgrund der zahlreichen bei Gmeinder entstandenen Innovationen kommt dem Unternehmen in der Geschichte des deutschen Lokomotivenbaus keine unbedeutende Rolle zu.

  • Ehemaliger Rüstungsbetrieb „Goldfisch GmbH” in Obrigheim

    Rüstungsbetrieb Goldfisch

    Am Ende des Krieges wurde das Flugmotorenwerk der Daimler Benz AG in Genshagen bei Berlin in den Gipsstollen bei Obrigheim verlegt. Es war das zweitgrößte Verlagerungsprojekt, in dem mehrere tausend KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter eingesetzt waren.

  • Gipswerk Neckarzimmern

    Das Gipswerk Neckarzimmern

    Seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wird in der Umgebung von Haßmersheim, Hochhausen, Neckarzimmern und Obrigheim Gips abgebaut. Der Gips wurde und wird entweder direkt per Schiff und Bahn abtransportiert oder in Gipswerken weiterverarbeitet. Das Gipswerk in Neckarzimmern arbeitete bis zum Sommer 2016.

  • Ehem. Hadernfabrik und ein Kriegsdenkmal im Industriehafen MA

    Straßenansicht heute

    An der engen Kurve am Anfang der Friesenheimerstraße steht ein kleines Backsteinhaus mit eingezäuntem Vorgarten. Es handelt sich ursprünglich um ein Textilverwertungsunternehmen und gehörte später zur Zahnradpumpenfabrik von August Neidig. Vor dem Ensemble steht ein Obelisk mit Kanonenkugeln.

  • Jugendstilhallenbad – heute Werkskantine von HeidelbergCement AG in Leimen

    Front in der Morgensonne; in der Giebelverzierung steht SCHWIMMBAD

    Die Fassade des ehemaligen Hallenschwimmbades ist reinster Jugendstil. Auf den ersten Blick sieht es aus, als seien hier Klinker und Granit verarbeitet, aber tatsächlich handelt es sich um Kunststeine aus dem eigenen Hause. In der Mitte ist in Jugendstil-Lettern „Schwimmbad” eingemeiselt (bzw. gegossen).

  • Heinsteinwerk Heidelberg

  • HeidelbergCement Technology Center

    Das HeidelbergCement Technoloy Center

    Im Herbst 2016 weihte HeidelbergCement sein neues Technology-Center (HTC) in Leimen ein. Es steht als moderner Kontrapunkt dem alten Verwaltungsgebäude gegenüber. Hier sind die zentralen Ingenieurs-, Forschungs- und Entwicklungs-Abteilungen des Konzerns mit den Schwerpunkten Zement, Prozesstechnologie und operative Effizienz zusammengefasst.

  • Ehem. Jutefabrik in Mannheim

    Die Jutefabrik auf eine Neujahrs-Postkarte von 1905 (Foto aus Heierling)

    Nur noch wenige Reste der ausgedehnten Jutefabrik sind erhalten. Sie lassen die einstige Pracht der Anlage kaum mehr erinnern. Noch weniger ist von den üblen Arbeitsbedingungen dort zu erahnen. Obwohl unter Denkmalschutz, zerfällt die Ruine immer mehr.

  • Kukirol-Werk in Weinheim

    Ansicht von der westlichen Stadteinfahrt am Mult-Zentrum

    So manche Werbespüche kennt "man" einfach. Dieser gehört sicher dazu. Wegen dieser Tatsache und den Ursachen für die Bekanntheit wurde dieses Werk hier aufgenommen, also nicht wegen der Architektur, des Baustils oder der Pioniertechnik. Die Werbekultur ist Teil der Industriekultur und verursacht die Bekanntheit. Schauen wir besonders nach der Reklame!

  • Luftschiffwerft Schütte-Lanz in Brühl

    Die -Taufgesellschaft- am 30.04.1910   Foto: ©  Heimat- und Brauchtumsverein Brühl

    Wer in der Region kennt nicht den Spruch „Ketsch - Brühl - Antwerpen” ? Wer aber weiß, dass er bedeutet: „Ketsch - Brühl - An den Werften”? Die Großherzoglich Badische Staatseisenbahnen hatte an der Schiffsbauwerft von Schütte-Lanz in Brühl einen eigenen Haltepunkt eingerichtet. 1909 gründen der Schiffsbauingenieur Johann Schütte und der luftfahrtbegeisterte Mannheimer Unternehmer Heinrich Lanz die Firma „Luftschiffbau Schütte Lanz OHG” (noch) auf der Gemarkung Seckenheim / Rheinau.

  • Ehem. Lederwerke Hirsch in Weinheim

    Westlich vom Bahnhof  Weinheim: Das Gebäude mit dem fünfeckigen Grundriß bildet den südlichen Abschluß.

    Nicht zu übersehen bei der Ausfahrt aus dem Weinheimer Bahnhof nach Norden: Die rot-weißen kontrastreichen und bis zu fünf Stockwerke hohen Gebäude westlich ganz nahe an den Geleisen. Die ältesten Bauteile stehen auf Fundamenten, die um 1900 an dieser verkehrsgünstigen Lage gelegt wurden. Die Gebiete nördlich und südlich des Weinheimer Bahnhofs waren im Eisenbahn-Zeitalter „die" zukunftsträchtigen Standorte für Fabriken.

  • Fabrikgebäude der „Mannheimer Gummi-, Guttapercha- und Asbestfabrik”

    Die Mannheimer Gummi-, Guttapercha- und Asbestfabrik

    Nur wenige Jahre nachdem der Amerikaner Charles Goodyear 1839 die Vulkanisierung von Kautschuk und damit die Herstellung von Gummi entdeckt hatte, entwickelte sich Mannheim ab der Mitte des 19. Jahrhunderts zum Zentrum der Gummierzeugung in Süddeutschland. Den Anfang machte 1856 die Firma "Schalk u. Cie", die 1860 von der Firma "Hutchinson, Smyth u. Cie" übernommen wurde. Rasch wurden weitere in der Branche tätige Unternehmen gegründet. Eines der bedeutendsten war zweitweise die "Mannheimer Gummi-, Guttapercha- und Asbestfabrik".

  • Motoren Werke Mannheim GmbH (MWM) und Carl Benz

    MWM an der Ecke Waldhof - Carl-Benz-Straße (Foto Ritter, 2011)

    Die Carl-Benz-Straße läuft quer durch den Mannheimer Stadtteil Neckarstadt, ihre Hausnummer 1 ist die Adresse der „Motoren Werke Mannheim” - MWM - die bis in die 1970er Jahre noch die Bezeichnung „Benz, Abt. stationärer Motorenbau” im Namen führten. Tatsächlich ist die mehr als 120 Jahre alte große Fabrik die dritte Station der Firmenniederlassungen von Carl Benz in Mannheim.

  • Oberes Werk / Kerzenfabrik Schriesheim

    Hauptgebäude mit veränderter Fensterstruktur

    Auf dem etwas versteckt liegenden, ca. 10.000 m² großen Gelände oberhalb des Waldschwimmbads befinden sich die letzten Zeugen einer sehr wechselhaften Wirtschaftsgeschichte. Sandsteingefaßte Fenster sind z.T. als Rundbögen ausgebildet, jedoch mit grauer Farbe behandelt. Die Reste einer mehrfach umgenutzten Mühle sehen 2008 einer erneuten Umnutzung und Sanierung entgegen.

  • Ehem. Papier- und Tapetenfabrik Bammental

    Die an der Elsenz gelegene ehemalige Papierfabrik

    Für mehr als 130 Jahre wurden im unteren Elsenztal Tapeten produziert. Die Fabrik war nicht nur eines der bedeutendsten Unternehmen der Branche, sondern bot im ländlichen Raum zahlreichen Menschen eine Erwerbsmöglichkeit.

  • Portland Forum am Herrenberg - Festhalle der HeidelbergCement AG in Leimen

    Festhalle von vorne

    Nach einer denkmalgerechten Sanierung und Modernisierung 1992 erstrahlt die große Festhalle mit ihrem mehrfach abgesetzten Walmdach, den großen Bogenfestern und niedrigen Ecktürmen wieder in warmen Gelbtönen. Das Bauwerk war in den 1960er Jahren insbesondere an seiner Frontseite grob verändert worden. Die moderne Lösung mit Glasvordach und der Einbeziehung der Außenanlagen lehnt sich an das Original an.

  • Pfaffwerke in Kaiserslautern

    Haupteingang der Pfaffwerke in der Königstraße © B.Ritter

    Rund 150 Jahre lang wurden hier Pfaff-Nähmaschinen produziert. Pfaff war eine Firma mit Weltruhm. Obwohl das Areal schon vor der Einstellung der Produktion im Jahr 2009 zu großen Teilen nicht mehr genutzt wurde, ist das Pfaffwerk baulich noch vollständig erhalten.  Heute gibt es Streit um dieses industrielle Erbe der Stadt. Es droht der Abriss.

  • Porphyrsteinbrüche in Dossenheim

    Sortieranlage

    Schienenwege und Asphaltstraßen basieren im wahrsten Sinne des Wortes auf Porphyrschotter. Das gilt zumindest in der Metropolregion Rhein-Neckar für viele Ortsverbindungen. Die hellen Steinbrüche am Bergstraßenhang sind vom Rheintal aus weithin sichtbare Geländemarken, besonders deutlich am Wachenberg in Weinheim.

  • Alte Papierfabrik Ebertsheim – Ein alternatives Wohn- und Arbeitsprojekt in der Pfalz

    Haus

    Im Eisbachtal, zwischen Grünstadt und Eisenberg gelegen, überragt ein Fabrikschornstein das kleine gemütliche Dorf. Die über 100 Jahre alte Papierfabrik Eduard Mann war hier bis zu ihrer Stilllegung 1982 der wichtigste Arbeitgeber. Das große Fabrik-Areal mit seinen vielfältigen Werksteilen, Hallen, Lagern und Anlagen, aber auch die Häuser, Gärten und Freiflächen belebt seit über 20 Jahren ein gut funktionierendes alternatives Wohn- und Arbeitsprojekt.

  • Ehem. Reichsschwefelwerk in Haßmersheim

    Ehemaliges Reichsschwefelwerk

    Wer sich Haßmersheim in unteren Neckatral nähert, erblickt schon von weiten ein mächtiges Industrigebäude. Gleich einer gotischen Kathedrale erhebt sich inmitten des Ortes ein Silobau, der mit fast 40 Metern Höhe die Silhouette der 4900 Einwohnergemeinde prägt. Das Bauwerk ist Rest einer ursprünglich weitläufigen Fabrikanlage, in der im Ersten Weltkrieg der kriegswichtige Schwefel gewonnen werden sollte.

  • Deutsches Schuhmuseum Hauenstein, Museum für Schuhproduktion und Industriegeschichte

    Seitenansicht: Baushausarchitektur unbeeinträchtigt von Umbauten

    Das Museum in dem kleinen südwestpfälzischen Dorf vermittelt tiefe Einblicke in die Geschichte der Schuhproduktion und Industriegeschichte von Hauenstein und die damit verbundene Sozial- und Alltagsgeschichte der Region um Pirmasens in den vergangenen 250 Jahren. Es ist im Gebäude der 1929 errichteten ehemaligen Schuhfabrik Gebrüder Schwarzmüller untergebracht, eine „wunderschöne weiße Schuhschachtel“ (FAZ 1996).

  • Schilderfabrik und Emaillierwerk Ernst Schmitt GmbH in Bellheim

    natürlich ein Emailschild

    Idyllisch gelegener Gebäudekomplex mit Wasserturm, Mühle, Werksgebäuden, Jugendstilvilla und Garten

     

     

  • Ehem. Stuhl-Fabrik Leinenkugel (vollständig abgerissen)

    Reklamemarken mit dem Stabilo-Elefanten

    Kaum vorstellbare 1500 Stühle pro Tag wurden von hier ausgeliefert. Nichts mehr zu sehen ist von der Fabrik. Erhalten ist die Villa von Philipp Leinenkugel, ein paar Stühle und Reklamemarken mit dem seinerzeit überall beakannten STABIL-Elefanten.

  • Schreinerfarm - ehemalige Schmiede und Maschinenfabrik, Frankenthal

    Die alte Schmiede im Vordergrund, dahinter die Hallen

    Von außen wirkt der typische Industriebau aus gelben Backsteinen mit gut erhaltenem Schlot und großen Industriefenstern eher schlicht. Doch mit vielen liebevollen Details hat sich die junge Schreinerei in die ehemalige Dreherei und Schmiede eingepasst und teilweise für die eigenen Zwecke umgebaut. Ein gelungenes Beispiel für stilvolle Weiternutzung historischer Anlagen!

  • Seilwolff in Mannheim-Neckarau - ehemalige Seilindustrie

    Unter Denkmalschutz: der Eingang zum Verwaltungsgebäude aus den 1950er Jahren

    Die Bauten der ehemaligen „Aktiengesellschaft für Seilindustrie – vormals Ferdinand Wolff“ ziehen sich fast einen Kilometer entlang der Angelstraße. „Die Seilwolff“ war über 150 Jahre lang ein wichtiger Betrieb, aus dem die benachbarten „Süddeutschen Kabelwerke“ und die „Isolation AG“ hervorgingen. Er wurde 1985 geschlossen, ein Großteil der Gebäude ist inzwischen anderweitig genutzt, ein Teil abgerissen und neu bebaut.

  • Stoewer-Museum in Wald-Michelbach

    Stoewer-Emblem bis 1927 - Quelle: Wikipedia

    Hier gibt es keine alte Fabrik, ja nicht einmal die Produktion war im Rhein-Neckar-Raum. Trotzdem ist es sehenswert: das Museum mit den Produkten aus der Zeit vor 1945. Fahrbereite Oldtimer-Autos sowie Fahrräder Marke „Greif“, Näh- und Schreibmaschinen warten hier im Erd- und Untergeschoß auf Besucher. Die Produkte sind umgeben von Gegenständen, Schriftstücken, Plakaten und Fotos, die zur historischen Orientierung sehr nützlich sind.

  • Ehemaliges Verwaltungsgebäude der Rheinischen Siemens-Schuckertwerke Mannheim

    Siemenshaus, Straßenfassade um 2010 (Foto: FB 61, Norbert Gladrow)

    In dem Neubau in N 7,18, der auf einem Teil der barocken Festung entstand und für den die großbürgerliche Villa des Bankiers Ferdinand Ladenburg aus dem späten 19. Jahrhundert abgebrochen werden musste, konnten verschiedene Abteilungen zusammengelegt werden. Nach Plänen des Leiters des firmeneigenen Berliner Baubüros Hans Hertlein (1881-1963) wurde ab 1921 eine repräsentative Dreiflügelanlage konzipiert.

  • Schildkröt in Mannheim Neckarau: Wasserturm und einige Hallen

    Beide Hallen geben sich nach Außen sehr verschlossen

    Von der einst weltberühmten Schildkröt-Fabrik in Mannheim ist durchaus noch etwas zu sehen: ein eleganter Wasserturm, ein schön restauriertes Kesselhaus und einige typische Cellulio-Produktionsgebäude entlang der Eisenbahn- und der Pfingstweidstraße im Neckarauer Gewerbegebiet.

  • Ehemaliges Stotz-Werk in Mannheim, heute WISAG

    Ein wichtiges Produkt des Stotz-Werkes ist noch heute bekannt – der Stotz-Sicherungsautomat: In Altbauten ist es bisweilen in seiner ursprünglichen runden Form mit dem Druckknopf zu finden. Dem stattlichen Gebäude im Neckarauer Gewerbegebiet – der Rest es Werkes – sieht man sein Alter fast nicht an.

  • Ehemaliges „Tonwerk Offstein”

    Ehemalige Produktionsstätte von Jungendstilfliesen

    Teile des Jugendstil-Fabrikgebäudes mit imposantem Turmgebäude, in dem früher vermutlich ein Wasserbehälter untergebracht war, Bogenfenster und Fassade sind renoviert erhalten. Im Inneren ist nur noch die zu ihrer Zeit moderne Betonkonstruktion zu erkennen. Keine Werkbank, kein Ofen und keine einzige Fliese an der Wand deuten auf die ursprüngliche Produktion von dekorativer Baukeramik hin.

  • TSR Recycling im Industriehafen Mannheim, ehemals Anker Kohlen- und Brikettwerke GmbH

    im milden rosa Licht der Abendsonne

    Schrott ist das letzte, war von einem Auto übrig bleibt. Schrott wird bei einem Recyclingunternehmen wieder zum Rohstoff für die Stahlindustrie. Die Mannheimer Niederlassung eines der ältesten und bedeutenden Metallrecycling-Unternehmen, die TSR Recycling GmbH & Co. KG, ist im Industriehafen angesiedelt.

  • Unterhammer - ehemaliges Eisenhammerwerk im Karlstal bei Trippstadt

    Herrenhaus mit Weiher

    Der sorgfältig renovierte Gebäudekomplex rechts und links der Landstraße L 500 im idyllischen Tal der Moosalbe hat einstmals zu einer ganzen Reihe von Eisen verarbeitenden Betrieben in der frühen Industriegeschichte der Pfalz gehört

  • Joseph Vögele AG in Mannheim – heute Hochschul-Campus

    Verwaltungsgebäude und Maschinenhalle

    Helle, rot-gelbe Klinkerbauten, die erkennbar über 100 Jahre alt sind, eine Vielzahl moderner Fabrikhallen, umschlossen von einer Backsteinmauer: So präsentierte sich das Werk der Vögele AG gleich neben dem Neckarauer Übergang. Das Firmenareal erstreckte sich über eine enorme Fläche, doch es reichte nicht mehr aus für den Weltmarktführer bei der Herstellung von Straßenfertigern.

  • Verwaltungsgebäude der HeidelbergCement AG in Leimen

    Ansicht von Heidelberg kommend

    Das heute noch repräsentativ wirkende Verwaltungsgebäude ist im strengen historistischen Stil gebaut. Es wirkt so imposant, dass man die fast kilometerlange Werksanlage und den massigen Schonstein dahinter kaum wahrnimmt. Als das Leimener Werk 1896 nach den Plänen von Friedrich Schott gebaut wurde, war es das größte Industriegebäude des Deutschen Reiches.

  • Ehemalige Waggonfabrik Fuchs - Wohngebiet

    Die alten Fassaden der Werkshallen

    Auf dem Areal der ehemaligen Waggonfabrik Fuchs in Heidelberg-Rohrbach ist ein neues Wohnviertel entstanden, das Teile der historischen Fassaden erhalten und harmonisch in die neue Architektur eingebunden hat. Es nennt sich nach dem etwas abseits stehenden blauen Stahlwasserturm „Quartier am Turm“.

  • Wasserturm in Ladenburg

    Wasserturm von Süden mit Carl-Benz-Haus dahinter

    Wassertürme sind quasi die Leuchttürme des Binnenlandes. Beide aus technischen Gründen errichteten Turmarten sind als Landmarken weithin sichtbar. Wassertürme und die meist älteren Kirchtürme waren die höchsten Gebäude größerer Orte in flachen Landschaften. Der Ladenburger Wasserturm hat eine besondere Anmutung.

  • Ehem. „Ziegel- und Sägewerk Kaiser & Böhrer” in Höpfingen

    Ehem.  Ziegel- und Sägewerk Kaiser & Böhrer in Höpfingen

    Über mehrere Jahrhunderte wurden im Odenwald und im Bauland Ton abgebaut und Ziegel gebrannt. Ab dem Ende des 19. Jahrhunderts geschah die Fertigung an meheren Orten im industriellen Stil. So auch in Höpfingen, wo sich das "Ziegel- & Sägewerk Kaiser & Böhrer" äußerlich nahezu vollständig erhalten hat.

  • Ziegeleimuseum in Jockgrim

    Ziegeleimuseum in der ehemaligen Presshalle -  Dach mit bunt glasierten Ludowici-Ziegeln

    Das 1996 eingerichtete Museum dokumentiert mit Modellen, Fotos, Zeichnungen und Texttafeln, anhand von Produkten und Fertigungsvorstufen, sowie mittels Maschinen, Werkzeugen und Arbeitsformen die rund 100jährige Geschichte der industriellen Herstellung von Falz-Ziegeln und anderen Tonerzeugnissen für den Bau. Es ist untergebracht in einem kleinen Teil der ehemaligen Falzziegelfabrik Carl Ludowici.

  • Ziegelei Stubenrauch in Sondernheim

    vom Ufer aus

    Direkt am Rheinufer ragen die zwei Schonsteine der alten Sondernheimer Ziegelei in die Höhe. Der schmucklose große Backsteinbau ist ein alter Ringofen, dahinter sieht man die 35 erhaltenen Trockenschuppen in langen Reihen stehen, zwischen denen eine Feldbahn hindurch fahren kann. Ein kleines privates Museum mit vielen alten Maschinen und Gerätschaften zur Ziegelherstellung aus den letzten 100 Jahren ist im ehemaligen Verwaltungsgebäude untergebracht.

  • Ehem. Zementwerk Diedesheim

    Das Verwaltungsgebäude des ehemaligen Zementwerks in Diedesheim

    Heute ist es ziemlich in Vergessenheit geraten, dass sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Diedesheim eines der größten Zementwerke Südwestdeutschlands befand. Das Unternehmen war damals ein wichtiger Arbeitgeber, dessen Beschäftige auch aus zahlreichen Orten der Umgebung kamen.

  • Ziegelei Brühl

    Luftbild der früheren Ziegelei Merkel, 1950er Jahre          @Heimat- und Brauchtumsverein Brühl

    Von der ehemals bedeutenden Ziegelindustrie in Brühl ist nur noch wenig erhalten: Ein einziges Gebäude mit dem Z-Brennofen und den Trockenböden. Es ist ein langgestreckter hoher Bau aus gelben Ziegelsteinen – wie könnte es anders sein! Das Satteldach ist tief herunter gezogen, an der Stirnseite sind die meisten Fenster der vier Stockwerke bereits zugemauert.

  • Villa des Zimmermanns - heute Metallrecycling

    Ungewöhnliche Erscheinung im Industriehafen

    Stat. 02Wie kommt ein so überbordend geschmücktes Fachwerkhaus in ein Industriegebiet? Es ist 1901 als Wohn- und Büro-Haus des Zimmermeisters Peter Dostmann entstanden. Mit dem Krüppelwalmdach, Zierfachwerk, Türmchen und Erkern hat er im Industriehafen sein handwerkliches Können unter Beweis gestellt – ein „gebauter Katalog“.


    zur Tafel 03:
    Lagerhaus, Industriestraße 51a, 30 m
    Bitte Vorsicht beim Überqueren der Straße!

  • Polat-Bau – Ehemalige Gipsfabrik

    Straßenfront

    05Die zwei großen Fabrikschlote mit Backsteinornament und ein klassischer unverputzter Fabrikbau des frühen 20. Jahrhundert versprechen von weitem ein interessantes Objekt. Bei direkter Betrachtung zeigt sich, dass die gesamte Anlage ziemlich marode ist und auf eine neue Gestaltung wartet. Hier hatten schon viele Gewerbetreibende ihre kleinen Unternehmen angesiedelt, u.a. der Nazi-Oberbürgermeister Renninger von Mannheim.


    zur Tafel 06:
    Salzkontor, Industriestraße 43, 100 m weiter Richtung Süden

  • Vom Röhrenlager Weill zum Salzkontor am Mannheimer Industriehafen

    Bürogebäude der ehemaligen Röhrenhandlung Weill

    Stat. 06Das lange Jahre als „Salzkontor“ bekannte Anwesen an der Südseite des war ursprünglich die Röhrengroßhandlung Leopold Weill, ein jüdisches Unternehmen, das in der NS-Zeit „arisiert“ wurde. Die kompakt in roten Klinkern gebauten Büro- und Verwaltungsgebäude und die Hallen in Stahlfachwerk sind in einem tadellosen Zustand.


    Zur Tafel 07:
    Pension Corniche, Industriestraße 37-39, 130 m
    Gastronomie Corniche und Terrasse am Wasser bei der Boulerhalle

  • Ehem. Chemie-Fabriken - heute Hotel "Corniche" und Boulderhalle

    Die ehemalige Glyzerinfabrik, recht vorne das heutige Corniche-Hotel und Verwaltungsbau

    Stat. 07Ziemlich genau 100 Jahre lang wurden an diesem Standort haushaltsnahe chemische Produkte hergestellt: Links die einst berühmte Pilo-Schuhcreme, rechts Glyzerin und ab 1950 chemische Hilfsmittel für die Textilindustrie. Heute sind in den weiß gestrichenen Backsteinbauten ein Gewerbepark und das Corniche-Hotel ansässig.


    zur Tafel 08:
    Bettfedernfabrik, Industriestraße 35, 150 m
    Gastronomie „Manufaktur“ und „Playa del MA“ mit großer Terrasse am Wasser.

  • Ehemalige Bettfedernfabrik – heute Hafenpark

    Maschinenhaus und Hallen mit sommerlicher Dekoration der Strandbar

    08Am südlichen Ufer des Industriehafens, umgeben von hohen Bäumen und umschlossen von einer klassischen Fabrikmauer aus Backsteinen liegt der gründerzeitliche Gebäudekomplex, der Deutschlands älteste Bettfedernfabrik war. Hier wurden Federn aus aller Welt gewaschen, sortiert, getrocknet, in Kissen gefüllt oder lose verpackt und verschickt.


    Zur Tafel 9:
    Hutchinson, Hansastraße 66, 210 m
    Die Industriestraße weiter, dann rechts in die Hansastraße einbiegen.

  • Zahnradpumpenfabrik Mannheim ehem. Neidig

    Die ursprünglichen Werkshallen der Zahradpumpenfabrik haben die Kriege überstanden. In ihnen wird heute noch produziert.

    Stat. 18Die Zahnradpumpenfabrik Mannheim gilt als älteste deutsche Fabrik für diese Sorte von Pumpen, die vor allem in der Autoindustrie und im Anlagenbau eingesetzt werden. Das Familienunternehmen hatte zu seiner Blütezeit 800 Beschäftigte und beeindruckte mit einer großen Fabrikantenvilla.


    Zur Tafel 19:
    Pfalzmühle, Mühlenstraße 1, 400 m
    Von der Friesenheimer Straße rechts in die Rheinrottstraße abbiegen,
    dann rechts in die Mühlenstraße. Hier ist das Schild am Zaun angebracht.

  • Fuchs Petrolub, Industriehafen Mannheim

    Straßenfront

    Stat. 22Über einen halben Kilometer weit erstreckt sich Fuchs Petrolub SE, der weltweit größte konzernunabhängige Schmierstoffhersteller. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt mehrere tausend Schmierstoffe für unterschiedliche Branchen. Zwischen dem vollautomatischen Hochregallager mit 25 000 Palettenplätzen, den Forschungslabors, Verwaltungsbauten und Lagertanks stehen auch heute noch einige Produktionshallen aus den 1950er Jahren. Alles verbindet ein weit verzweigtes Rohrleitungsnetz.


    Zur Tafel 23:
    Hildebrandmühle, Hombuschstraße 5, 400 m
    Bei der nächsten Abzweigung von der Friesenheimer Straße nach rechts in die Hombuschstraße. Vorbei am Kiosk „Bratwurstinsel“.
    Bei der Kreuzung Franzosenstraße hängt die Tafel auf der Fabrikmauer.

  • Wandel und Brüche am Industriehafen Mannheim - Panorama

    Entlader der Hildbrandmühle, Diffenebrücke, Wasserturm, Brillux

    Pan. 5Wirtschaftskrisen, Boomzeiten und der Zweite Weltkrieg tragen dazu bei, dass fast nichts mehr so aussieht wie bei der Entstehung des Hafens. Es kommen aber noch Fakten dazu, die nicht auf den ersten Blick erkennbar sind, die vergessen und verdrängt sind.


    Zur Tafel 24:
    Ehemalige Sackfabrik, Friesenheimer Straße 23-25, 400 m
    Die Hombuschstraße zurück bis zur Friesenheimer Straße, diese überqueren und nach rechts weitergehen.

  • Sackfabrik Blumenstein – Kultbus-Außenwerbung am Industriehafen MA

    Idealisierte Darstellung der Fabrik auf einem Briefkopf von 1912

    Stat. 24Aus einer kleinen „Sack-Verleihanstalt“ der Gebrüder Blumenstein entstand 1908 die große Sack- und Deckenfabrik Blumenstein mit eigener Reklamedruckerei. Durch eine damals neue Technologie - Papier als Rohstoff – wird Blumenstein in den 1920er Jahren in der Grobtextilbranche zu einem berühmt-berüchtigtem Konzern.


    Zur Tafel 25:
    Altes Klärwerk, Diffenéstraße 29, 500 m
    Die Friesenheimer Straße bis zur Ampel, links in die Diffenéstraße abbiegen.
    Nach der Einmündung der Einsteinstraße erreicht man die alte Kläranlage.
    Auch von der Einsteinstraße aus ist das kleine Pumpenhaus gut zu sehen.