Lebensmittelindustrie

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  • Badenia-Maschinen-Fabrik / Naturin-Wursthüllen-Fabrik in Weinheim

    Badenia-Maschinenfabrik direkt an der Bahnlinie - Quelle: Stadtarchiv Weinheim

    Sechs rauchende Schornsteine in der historischen Ansicht: eine Eisen-, Metall-Gießerei und Maschinenfabrik in Weinheim. In der touristisch entwickelten Zwei-Burgen-Stadt ist das heute nicht mehr „angesagt”. Doch bis 1954 wurden hier landwirtschaftliche Maschinen gebaut, die den Landarbeitern die immens schwere Arbeit auf den Feldern und in den Höfen erleichterten und die Arbeitsproduktivität vervielfachten.

  • Bürohäuser der Nahrungsmittelindustrie-Berufsgenossenschaft in Mannheim

    Fassaden der beiden Häuser

    Nicht nur die imposanten fünf Stockwerke hohen Fassaden beider Häuser sind sehenswert, sondern vor allem die beiden Eingangsfoyers. Beide Häuser dienten bis Ende der 1960er Jahre der Nahrungsmittel-Berufsgenossenschaft als repräsentative Bürogebäude. Im Haus Nr. 22 ist das Entrée mit poliertem Naturstein verkleidet, der mit seinen Farbabstufungen und mit den Messing-Griffen der inneren Glastüre viele Art-Deco Elemente enthält. Auch der ursprüngliche Heizkörper mit gusseisernem Dekor ist erhalten.

  • Alte Brauerei Mannheim

    2004/2005 saniertes Mälzereigebäude mit Fluchttreppe hinter blauem Gittervinyl

    Bis 1917 produzierte hier die Badische Brauerei AG. Auf ca. 7.700 m² waren alle erforderlichen Funktionsgebäude errichtet einschl. Direktorenvilla, Kraftwerk, Dampfmaschinenhaus und Pferdeställen. Danach erfolgte fast 90 Jahre eine gemischte Nutzung. Die gute Lage und Verkehrsanbindung ließen dann neue Ideen reifen, die im größten Gebäude mit ca. 4.000 m² in Erd- und Obergeschosssen umgesetzt sind.

  • Ehemalige Bürgerbrauerei Weinheim

    Sudhaus von Südosten

    Auch Weinheim hatte sein „Brauerei-Schloß". Hinter diesem Begriff steht nicht nur die mit Lisenen, Gesimsen und Bogenfenstern stark gegliederte Fassade. Die Neubauten wurden oft optisch auffällig an damals wichtigen regionalen oder gar überregionalen Verkehrswegen errichtet.

  • Direktorenvilla der ehemaligen Zuckerfabrik Frankenthal

    Direktorenvilla der Zuckerfabrik

    Die schlossartige Villa steht in einem großzügigen Garten direkt an der großen Durchgangsstraße. Wahre Dachlandschaften, Wasserturm, Landhaus- Fachwerk- und Jugendstilelemente zeichnen die 1896 von Albert Speer sen. entworfene Direktorenvilla aus. Am Eingang ist ein Fenster mit der Inschrift des Erbauers und Architekten zu sehen.

  • Ehem. Deetken-Mühle in Mosbach

    Die Deetken-Mühle in Mosbach

    Von den zahlreichen Mühlen an der Elz und den anderen Nebengewässern des unteren Neckar erlangte nur die Deetken Mühle regionale Bedeutung. Sie war der einzige Betrieb der näheren Umgebung, der die Mehlerzeugung im industriellen Stil betrieb.

  • 3 Glocken-Center in ehem. Nudelfabrik Hensel

    Ansicht von der OEG-Brücke, 2012, Stadtarchiv Weinheim Rep. 32 Nr. 19931

    Die ehemalige Nudelfabrik „3 Glocken“ liegt in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs. Das hohe Fabrikationsgebäude mit seinem Firmenemblem war weithin sichtbar und beherrschte die umliegenden Bauten. Das Grundstück mit etwa 16 600 Quadratmetern wird heute im Osten von der Bergstaße, im Norden von der Werderstraße (Weschnitz) und im Westen von der Straße „Am Hauptbahnhof“ begrenzt. Das 3-Glocken-Werk wurde Ende 2006 stillgelegt.

  • Privatbrauerei Eichbaum in Mannheim

    Postkarte um 1881. Links der Mitte die Villa des Brauereibesitzers. Quelle: Stadtarchiv MA

    Über 300 Jahre Geschichte, davon fast 150 Jahre am selben Standort, aber leider ist von den historischen Gebäuden fast nichts mehr zu sehen. Moderne Verwaltungs-Bauten, hohe Metallsilos und Tanks, ausgedehnte Hallen, Lagerflächen für Paletten und Bierkästen prägen das heutige Bild der Eichbaum Brauerei – Der Besuch der modernen Bierfabrik lohnt sich dennoch und ein Blick in die Geschichte erst recht!

  • Ehem. Schlachthof Heidelberg

    Alte Einfahrt an der Bergheimer Straße

    Vom Schlachthof der Stadt Heidelberg sind noch die Portalgebäude mit dem mittigen Uhrturm erhalten. Von diesem blickt der markante Stierkopf auf die Passanten. Ein umgenutztes Gebäude steht im Hof des heutigen Straßenbahn- und Busbetriebsgeländes. Das von der Straßenseite gesehen linke Gebäude war das Direktionsgebäude des ehem. Schlachthofs, das rechte Gebäude das Verwaltungsgebäude.

  • Fissanwerk – Brain Biotech in Zwingenberg

    milchweiße Kubusformen und Fensterbänder über Eck: Bauhausstil

    Unvermutet trifft man im mittelalterlich geprägten Zwingenberg auf einen Industriebau im Bauhausstil: die ehemaligen Fissanwerke, heute genutzt von einem mehrfach ausgezeichnetem Biotechnologie-Unternehmen. Etwas versteckt hinter hohen Alleebäumen erkennt man, wie der weiße Baukomplex des ehemaligen „Fissan-Werks” aus drei kubischen Baukörpern von drei bzw. vier Geschossen zusammengefügt ist.

  • Gurkenfabrik Biblis

    Gurkenfabrik als Adresse

    Fast jeder kennt die beiden Blöcke des Kernkraftwerks in Biblis, aber eine Gurken-Fabrik ... ?

  • Hoepfner in Karlsruhe: Bierburg und Immobilien

    "mittelalterliche" Burg mit Pforte aus den 1950ern (Foto: B.Ritter)

    Neuschwanstein stand optisch Pate, als die damals schon 100 Jahre alte Hoepfner-Brauerei Ende der 1890er Jahre im neu erschlossenen Industriegebiet östlich von Karlsruhe gebaut wurde. Der spektakuläre Gebäudekomplex hat zwei Weltkriege ebenso wohlbehalten überstanden wie die Brauerei viele Krisen der Brauwirtschaft. In der sechsten Generation hat sich die Hoepfner-Dynastie aus dem Braugeschäft zurückgezogen und widmet sich nun dem Immobiliengeschäft. Eines ihrer Projekte ist die umgestaltete Mälzerei auf dem Gelände.

  • Kauffmannmühle - Erste Mannheimer Dampfmühle von Ed. Kauffmann Söhne GmbH Mannheim

    um 2010: Blick auf die Kauffmannmühle vom linken Ufer des Verbindungskanals (FotoGieseler)

    Die Kauffmannmühle war die erste von sechs der dampfgetriebenen Großmühlen, die Mannheim um die vorletzte Jahrhundertwende zu einem bedeutenden  Mühlenzentrums in Süddeutschland machen sollte. Der Gebäudekomplex am Verbindungskanal ganz in der Nähe der Teufelsbrücke stammt aus dem Jahr 1883 und wird nun zu Wohnzecken umgebaut

  • Alte Tabakfabrik Landfried in Heidelberg

    Flächenwerbung von P.J.Landfried

    Die ehemalige Fabrik breitet sich auf dem gesamten Areal zwischen Bergheimer, Mittermaier-, Alte Eppelheimer und Karl-Metz-Straße aus. Fünfstöckige ehem. Produktions- und Lagergebäude bildeten mit Direktoren-Villa, Verwaltungssitz und Nebengebäuden eine Einheit. Die Umnutzung zu einem vielfältig genutzten Gewerbehof erfolgte ohne Kontrastierung mit moderner Architektur.

  • Privatbrauerei Gebr. Mayer GmbH & Co. KG. in Ludwigshafen Oggersheim

    Mayerbrauerei: ehemalige Mälzerei  mit Schornstein im Hintergrund

    Mitten im alten Ortskern von Oggersheim ragen weithin sichtbar ehrwürdige Fabrikschonsteine auf. Der zinnenbewehrte Backsteinturm mit Brauerei-Logo - der Malzturm -, durch Fenster erkennbare Sudpfannen und die geräumige „Hauswirtschaft“ zeigen sofort, dass hier Bier produziert wird. Der Turm war früher die Mälzerei. Das Gebäude mit den kupfernen Sudpfannen wird auch heute noch für diesen Zweck genutzt.

  • Alte Mühle und Jugendstil-Herrenhaus von Dudenhofen

    Straßenfront des Mühlenturms

    Wie ein Schloss überragt das viergeschossige Backsteingebäude mit seinen Zinnen und Lisenen die sonst überwiegend niedrigen dörflichen Gebäude der „Spargelgemeinde” Dudenhofen. Gleich nebenan zieht das gelbe Jugendstilhaus mit Treppengiebel, einem Türmchen unter glasierten grünen Ziegeln und sandsteingerahmten Fenstern die Aufmerksamkeit auf sich. Hohe Bäume und viel Grün ringsum verstärken das Gefühl von „verwunschenem Park”.

  • Alte Mälzerei und Hübner-Villa in Mosbach

    Mälzereigebäude

    Die Alte Mälzerei wurde bis 1908 als Industriegebäude von der Brauerei Hübner für die Malzverarbeitung erbaut und genutzt. Nach Umbau wird es seit 1997 als Kultur- und Tagungszentrum der Stadt Mosbach bewirtschaftet. Das fünfgeschossige Gebäude mit ursprüngich 4.700 m² Nutzfläche gliedert sich in drei Bauteile.

  • Port 25 – ehem. Teil der Kauffmannmühle in Mannheim

    vom linken Ufer des Verbindungskanals (Foto Ritter 2017)

    Zwischen C-Hub und Mühlensilo duckt sich die Galerie „Port 25“. Eine gelungene Mischung aus historischen Fassaden und Sichtbeton. Das Haus war einst mit der Kauffmannmühle baulich verbunden.

  • Ehem. Reichsschwefelwerk in Haßmersheim

    Ehemaliges Reichsschwefelwerk

    Wer sich Haßmersheim in unteren Neckatral nähert, erblickt schon von weiten ein mächtiges Industrigebäude. Gleich einer gotischen Kathedrale erhebt sich inmitten des Ortes ein Silobau, der mit fast 40 Metern Höhe die Silhouette der 4900 Einwohnergemeinde prägt. Das Bauwerk ist Rest einer ursprünglich weitläufigen Fabrikanlage, in der im Ersten Weltkrieg der kriegswichtige Schwefel gewonnen werden sollte.

  • Ehem. Sudhaus der Weldebräu in Schwetzingen

    Welde-Sudhaus in der sog. Froschgasse (Foto B.Ritter 2016)

    Es gehört zu den markanten Gebäuden der Innenstadt, trägt noch in großem Schriftzug den Firmennamen und lässt durch die großflächigen Fensterscheiben die Sudkessel erkennen, die auf die ursprüngliche Nutzung verweisen: das ehemalige Sudhaus der Brauerei Welde in Schwetzingen.

  • Ehem. Schloßquell-Brauerei Heidelberg

    Schaugiebel an der Rückseite des Brauhauses nach Süden gelegen

    Nach Einstellung des Mälzerei- und Brauereibetriebs begannen 1998 Umbau und Sanierung der Gebäude. Einige südlich gelegene Gebäude wurden abgerissen. Der Brauausschank an der Bergheimer Straße blieb außen unverändert. Das Sudhaus wurde erweitert durch eine teilweise Überdachung des Hofs und zusammengefasst mit Neubauten.

  • Alter Schlachthof Wiesloch

    Westfassade

    Der alte Schlachthof von Wiesloch liegt an der stark befahrenen Ringstraße. In dem schönen Backsteingebäude mit den hohen Rundbogenfenster befindet sich nach gelungener Sanierung ein beeindruckendes Restaurant: Originale Hebezeuge des Schlachthofs prägen mit dem Stahltragwerk die Innenräume. Die originalen Guß-Stützen wurden von Kaibel&Sieber in Worms hergestellt.

  • Dorf der Tabakschuppen und Fermentierbetrieb Metz in Hayna

    Tabakschuppen in der Hauptstraße

    Wie auf einer Kette reihen sich liebevoll geschmückte Fachwerkhäuser entlang der Hauptstraße im südpfälzischen Hayna. Zwischen den zur Straße ein wenig schräg gestellten, giebelständigen Wohnhäusern blickt man in schmale lange Höfe. Und praktisch in jedem Hof steht ein hölzerner Tabakschuppen, fast schwarz und oft sogar höher als das Wohnhaus. Weiter im Ortskern sind gewaltige Exemplare direkt an die Straße gebaut.

  • Süßwarenfabrik Eugen Trauth & Söhne in Herxheim bei Landau

    Ein Foto von ca. 2005, vor der Renovierung des Anwesens

    An der Fassade prangt ein überdimensionaler brauner Schokokuss auf rotem Grund, darüber das Firmenlogo der Süßwarenfabrik Trauth. Zum hundertjährigen Jubiläum sind die Firmengebäude, die aus mehreren Bauphasen stammen, alle renoviert worden. Sie sind einheitlich in dezentem Grau und hellen Tönen verputzt.

  • Alte Tabak-Fabrik Hirschberg-Großsachsen

    Hirschberg-Großsachsen mit dem großen Fabrik-Gebäude in zentraler Lage - Quelle: Foto-Archiv Hillen

    Bei der Umnutzung der Alten Tabak-Fabrik wurden aus dem ca. 50 x 50 Meter großen Gebäude ein Teil sowie das marode Dachgeschoß abgebrochen. Die durch den Teilabbruch des Gebäudes frei gewordene Fläche ist Teil des neuen Ortsplatzes, der unterirdisch als Tiefgarage genutzt wird.
     

  • Tabak-Museum Lorsch - vorm. Obstproduktenfabrik Mibelo

    Das Museum ist gleich neben der karolingischen Königshalle - Bitte vergrößern!

    Das Tabakmuseum gehört zum Museumszentrum Lorsch und liegt direkt neben der karolingischen Torhalle. In der umgebauten Konservenfabrik treffen heute Lokal- und Weltgeschichte zusammen. Gezeigt wird der Weg vom Tabakbauern auf seinem Feld über alle Stationen bis zum Verkauf im alten Tabakladen, Bauchladen oder Automaten.

  • Weinheim Sechs-Mühlen-Tal und Porphyr-Steinbruch

    Untere Hildebrandsche Mühle

    Auf einer Strecke von 1,5 km mit 27 m Fluss-Fallhöhe liegen sechs Mühlenanwesen im Abstand von jeweils 200 m: Carlebachmühle, Kinscherfsche Mühle, Obere Fuchssche Mühle, Untere Fuchsche Mühle, Hildebrandsche Obere Mühle, Hildebrandsche Untere Mühle.

  • GEG-Zigarrenfabrik in Hockenheim - heute Wohnungen

    Ecke Bunsen- und Hilda-Straße

    Aus 57 großen Sprossen-Fenstern blickt das große Gebäude mit seiner symmetrischen Front auf den Stadtpark. Das Dach zieren Gauben und Ecktürme, aber kein Eingang ist auf dieser Präsentier-Seite zu finden. Ebenso ist die Seite zur Hildastraße gestaltet. Die Eingänge zu dem Gebäudekomplex liegen im Innenhof der dreiflügligen Anlage, die als größte und bedeutendste Zigarrenfabrik Hockenheims ein Dokument der regionalen Wirtschaftsgeschichte darstellt.

  • Zuckerfabrik-Verwaltungsgebäude, Frankenthal

    Verwaltungsgebäude der Zuckerfabrik

    Die heutige Musikschule von Frankenthal war das repräsentative Verwaltungsgebäude der ehemaligen Zuckerfabrik. Der wuchtige marmorne Treppenaufgang lässt auf die einstige auch innere Pracht des Hauses der damals größten Fabrikanlage der Stadt schließen. Das zweigeschossige Gebäude hat einen aufwendigem Portalvorbau und Freitreppe im Zentrum und einen eingeschossigen Anbau mit Mansardendach auf der Nordseite.

  • Zuckerfabrik Frankenthal: Pförtnerhaus, Lok, Karcher-Büste

    Pförtnerhaus der Zuckerfabrik

    Nahe dem Verwaltungsgebäude der ehemaligen Frankenthaler Zuckerfabrik steht das 1920 gebaute große Pförtnerhaus, eine letzte Diesellokomotive der Werksbahn und die Büste es Firmengründers.

    Pförtnerhaus: Ein dreigeschossiges, verputztes Gebäude mit flachem Walmdach. Das Untergeschoss hat Sandstein-Verkleidung.

  • Ehem. Zigarrenfabrik „M. & F. Liebhold”

    Die ehemalige Zigarrenfabrik M. u. F. Liebhold

    Neben Mannheim war Heidelberg im 19. und frühen 20. Jahrhundert das Zentrum der nordbadischen Tabakindustrie. Vor dem Ersten Weltkrieg gab es in der Stadt 14 Tabak- und Zigarrenfabriken. Die größte und bekannteste war die Firma „P. J. Landfried“, an die heute noch ihr großflächiges Fabrikareal unweit des Heidelberger Hauptbahnhofs erinnert. Aber auch von einigen anderen Zigarrenfabriken haben sich Spuren im Stadtbild erhalten. So das ehemalige Betriebsgebäude der Zigarrenfabrik „M. & F. Liebhold“ in der Bergheimer Straße.

  • Ehem. Zigarrenfabrik „Gebrüder Maier”

    Neben den Fabriken „J. P. Landfried“ und „M. u. F. Liebhold“ war die Firma „Gebrüder Maier“ die dritte große Zigarrenfabrik Heidelbergs. An ihrem Hauptsitz und in mehreren Zweigwerken war sie über viele Jahrzehnte ein wichtiger Arbeitgeber. Die Firma ist nicht zu verwechseln mit der Zigarrenfabrik „Gebrüder Mayer“  – Mayer mit „y“ –, deren Hauptniederlassung sich in Mannheim befand.

     

  • Lagerhaus - ehem. Malzkaffeerösterei am Mannheimer Industriehafen

    Front zur Industriestraße

    Station 03„Lagerhaus“ steht auf diesem imposanten Eckgebäude. Es ist bekannt als ein Veranstaltungshaus. Ursprünglich war es das Lager einer Kaffeerösterei und Malzkaffeefabrik und lag an einem zentralen Knotenpunkt von Straßen- und Schienenverkehr.


    zur Tafel 04:
    Schumacher, Industriestraße 43, 100 m
    Ab jetzt geht es entlang der Industriestraße Richtung Süden

  • DRK-Rettungswache und Verwaltung am Industriehafen Mannheim

    Die Geschäftsstelle des DRK, ehemaliges Verwaltungsgebäude der Mälzerei

    Stat. 10Das stattliche Verwaltungsgebäude und die Werksmauer sind die Überreste einer einstigen Malzfabrik, die bereits nach rund 20 Jahren in ein chemisches Werk verwandelt und später weiter umgenutzt wurde. Heute ist hier das Deutsche Rote Kreuz.


    Zur Tafel 11:
    Ehemaliger Güterbahnhof Industriestraße 25-27, 330 m
    Die Lagerstraße und Hansastraße zurück. Beim Kiosk „Uschis Treff“ nach rechts in die Industriestraße. Die Tafel ist an der Güterhalle direkt neben dem Backsteinhaus.

  • Konsumzentrale Mannheim

    Fassade des alten Konsumvereins in der Industriestraße

    Stat. 111908 baut der Konsumverein Mannheim, ein genossenschaftliches Unternehmen, seine Zentrale in Mannheim, aufwändig im neobarocken Stil. Sie dient bis in die 80er Jahre als Verwaltungssitz der Konsumgenossenschaft mit Büroräumen und Sitzungssälen, mit dem Zentrallager, der Bier- und Limonade-Abfüllerei, sowie mit einer Bäckerei, Metzgerei, Kaffeerösterei und Sauerkrautfabrik. Heute wird das Gebäude als Asylbewerberwohnheim benutzt.


    Zur Tafel 13:
    Hubermühle, Industriestraße 4, 100 m
    Die Gebäude der Huber-Mühle sind beiderseits der Industriestraße.
    Die Tafel befindet sich auf der rechten Straßenseite an einer Lagerhalle.

  • Huber Mühle

    Mühlengebäude von der Hofseite

    Seit 1899 wird am Standort der Huber Mühle in der Industriestraße/ Ecke Pyramidenstraße am Rande des Kaiser-Wilhelm-Beckens Getreide bearbeitet: Erst Malz, Mais und Graupen, dann Mehl und dann etwa 50 Jahren Reis und Hülsenfrüchte. Die rot gestrichenen Backsteingebäude auf beiden Seiten der Industriestraße signalisieren, dass sie zusammen gehören. Auf der stadtgewandten Seite des Komplexes befinden sich die Mühle, Silo, Verwaltungs- und Sozialgebäude sowie das alte Kesselhaus (heute Silo).


    Zur Tafel 14:
    Messerschmitt-Badenia-Schlot, Industriestraße 7/9, 180 m
    Dönerbude und Handelsgeschäfte. Die Tafel hängt seitlich an dem Gebäude mit Schlot.

  • Ehem. Tabakhandel am Industriehafen Mannheim

    Ansicht von der gegenüberliegenden Straßenseite

    Stat. 15Nur verwischte Großbuchstaben auf der Fassade erinnern an das Tabakgewerbe im Industriehafen. In dem jetzigen Lagerhaus waren der Rohtabakhandel Josef Strack und die Deutsch-Holländische Tabakgesellschaft mit einer Fermentierungsanlage ansässig.


    Zur Tafel 16:
    Elektrizitätswerk, Fardelystraße 1-3, 300 m
    Bleiben sie auf der linken Seite der Industriestraße bis zur nächsten Kreuzung, links abbiegen in die Fardelystraße.
    Die Tafel ist am Pförtnerhäuschen des Elektrizitätswerks angebracht.

  • Ölmühle Bunge - Verein Deutscher Ölfabriken Mannheim (VDO)

    Alte Silogebäude

    Die Ölmühle Bunge bei der Kammerschleuse besteht neben wenigen historischen Gebäuden der Gründerjahre überwiegend aus neuen, hochmodernen Anlagen und Silos. Der markante Silobau mit 40 nnverkleideten Silozellen aus dem Jahr 1929 war lange Zeit das Wahrzeichen des Vereins deutscher Oelfabriken in Mannheim – VDO.


    Zum Panorama P4:
    An der Kammerschleuse, 450 m
    Auf dem Damm geht es hinter dem Kanuverein weiter bis zur Schleuse und dem dazugehörenden Wärterhaus mit schönem Blick auf die andere Seite des Neckars.
    An der Schleuse nach rechts bis zur Insel-Straße, nach links über die Schleusenbrücke. Das Panorama steht rechts auf dem Geländer.
    Die Stufen nach unten zum Wasser sind begehbar.

  • Pfalzmühle Mannheim

    Wasserfront      Foto: Lutz Walzel

    Die Pfalzmühle liegt am Ufer des Bonadieshafens im südlichen Teil der Friesenheimer Insel Mannheims. Sie ist ein Industriedenkmal, ganz im Sinne baukünstlerischer Reformbestrebungen des beginnenden 20. Jahrhunderts mit Elementen des Jugendstils in Klinkerbauweise.


    Zur Tafel 20:
    Getreidelagerhaus Rhenania, Mühlenstraße 5, 300 m
    Die Mühlenstraße bis zum Ende gehen.
    Das Schild ist auf dem Gebäude links des Tors zum Lagerhaus angebracht.

  • Die GEG- 'Die genossenschaftliche Burg' in Mannheim

    Logo der Großeinkaufsgesellschaft deutscher Konsumvereine (GEG)

    21Der genossenschaftliche Fabrikkomplex zur Produktion von Malzkaffee, Mehl, Teigwaren und - Jahrzehnte später - Verpackungen ist ein herausragendes Beispiel für Industrie-Architektur im Stil der Neuen Sachlichkeit. Die „Großeinkaufsgesellschaft deutscher Consumvereine“ belieferte die Konsum- und späteren co op-Läden in ganz Süddeutschland. Der Komplex ist heute überwiegend im Besitz der Spedition „Wetlog“ und wird als Speziallager genutzt. Außerdem haben hier Künstler und Handwerker ihre Ateliers.


    Zur Tafel 22:
    Fuchs-Petrolub, Friesenheimer Straße 11-23, 500 m
    Der Friesenheimer Straße überqueren weiter gehen.
    Das Schild ist am Zaun neben der Haupteinfahrt angebracht.

  • Hildebrand Mühlen Mannheim

    Alte und neue Silos

    Von der Diffenébrücke im Industriehafen aus ist die Hildebrandmühle aus dem Jahr 1907 immer noch ein Blickfang. Hinter dem alten quer zum Wasser stehenden Getreidespeicher steht das weiße moderne Getreidesilo vom Ende des 20. Jahrhunderts, links davon die neuen Edelstahlsilos aus dem Jahr 2010.


    Zum Panorama P5:
    Am Franzosenkai, Ende der Hombuschstraße, 90 m
    Der Hombuschstraße bis zum Ende der Straße folgen.
    Die Gleise werden noch von Güterzügen benutzt!