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Freudenberg in Weinheim: Alte Lackierfabrik

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Fabrik chagrinirten Leders -Foto von Carl Schütte um 1899 - Quelle: Stadtarchiv Weinheim
Entprechend einer Vorgabe des Freiherrn von Berckheim, der um Aussicht und Wert seines Schlosses fürchtete und die geplante seitliche Erweiterung verhinderte, entstand die Lackierfabrik in Erweiterungen hangabwärts.- Quelle: Stadtarchiv Weinheim - Bitte v
Lacklederfabrik - Foto von Carl Schütte um 1899 - Vor den Gebäudenzum Trocknen aufgestellte Rahmen mit Lackleder - Bitte vergrößern! - Quelle: Stadtarchiv Weinheim
Spätere Gebäude der Lacklederfabrik - Foto von Carl Schütte um 1899  - Quelle: Stadtarchiv Weinheim
Lackierer an der Arbeit - Foto von Carl Schütte um 1899 - Zur Gesamtansicht vergößern! - Quelle: Stadtarchiv Weinheim
Zurichten des chagrinirten Leders - Foto von Carl Schütte um 1899 - Quelle: Stadtarchiv Weinheim
Lackleder wird zum Trocknen an die Sonne gebracht -Foto von Carl Schütte um 1899 - Quelle: Stadtarchiv Weinheim - Zur Gesamtansicht vergrößern!
Hereinbringen der getrockneten Lackfelle - Foto von Carl Schütte um 1899 - Quelle: Stadtarchiv Weinheim
Freudenberg-Stiftung im März 2010
Reste der Ursprungsbauten noch erkennbar im September 2009, abgerissen 2010
Hallen für Lager und Produktion direkt an der OEG-Linie im März 2009, abgerissen 2010
Hallen für Lager und Produktion direkt an der OEG-Linie im März 2009, abgerissen 2010
Abriß im März 2010 - hinten Wohnbebauung auf ehem. Gelände der Alten Lackierfabrik

Bis in die zwanziger Jahre hieß diese Fabrik einfach Lackierfabrik. Erst mit dem Bau einer neuen im Werk Zwischen Dämmen kam es zum Namenszusatz.

Die Alte Lackierfabrik dehnte sich im Endausbau auf der gesamten Fläche zwischen Bergstraße/OEG-Linie am Hangfuß und der weiter oben am Hang parallel verlaufenden Freudenbergstraße aus. Die meisten Produktionsgebäude wurden bis 2010 abgerissen. Verbliebene Gebäude in der Freudenbergstraße werden u.a. von der Freudenberg-Stiftung genutzt. Auf großen Flächen wurden neue Wohngebäude errichtet. Weitere sollen ab 2010 folgen.

Der ehem. Produktionsstandort wird hier dargestellt, um die Unternehmensgeschichte mit Ortsbezug einordnen zu können. Die flächenintensiven Arbeitsabläufe für die Trocknung erfolgten anfangs in Ortsrandlage. Ohne direkten Bahnanschluß war dieser Standort schon früh unzweckmäßig. Heute wäre intensiver LKW-Verkehr im Wohngebiet eine unerwünschte Situation. Wären die Ursprungsgebäude wie gebaut erhalten gewesen, hätten sie in der Hanglage nach Restaurierung eine besondere Ausstrahlung bekommen können.

Nutzung (ursprünglich): 

Fabrik für Lackleder, später auch für Chagrin- und andere Leder

Nutzung (derzeit): 

Historische Gebäude: Büro und Verwaltung

Jüngere Gebäude: Privatschule, Lagerhalle

Neubauten 2010-2012: Wohnungen

Eigentümer: 
Freudenberg-Gruppe, Bauträger, Wohneigentümer
Erbauer: 
Historische Bauten: Freudenberg
Bauzeit / Umbauten: 
-ab 1855, letzter Abriß 2010
Autor/in: 
Jürgen Herrmann