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Freudenberg in Weinheim: Werk Müll (Vollständig abgerissen)

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Werk an der Müllheimer Talstraße im September 1994  - Bitte vergrößern ! - Quelle: Stadtarchiv Weinheim
Abbruch Werk Müll im November 1998 - Bitte vergrößern ! - Quelle: Stadtarchiv Weinheim
Abbruch Werk Müll im November 1998 - Bitte vergrößern ! - Quelle: Stadtarchiv Weinheim
Werk Müll um 1900 - Quelle: Stadtarchiv Weinheim/Museum Weinheim 478_11
Werk Müll um 1910 - Quelle: Stadtarchiv Weinheim 12291_1
Werk Müll um 1910 - Quelle: Stadtarchiv Weinheim 24074
Die alte erworbene Gerberei in der Müllheimer Talstr. - Foto Carl Schütte um 1899 - Quelle: Stadtarchiv Weinheim
Fassade der neuen Gerberei in der Müllheimer Talstr. - Foto Carl Schütte um 1899 - Quelle: Stadtarchiv Weinheim
Blick auf die Gerberei - Foto Carl Schütte um 1899 - Quelle: Stadtarchiv Weinheim
Elektrische Zentrale der Gerberei - Foto Carl Schütte um 1899 - Quelle: Stadtarchiv Weinheim
Sortieren von Rohfellen - Foto Carl Schütte um 1899 - Quelle: Stadtarchiv Weinheim
Äscherwerkstatt - Foto Carl Schütte um 1899 - Quelle: Stadtarchiv Weinheim
Spalten und Beschneiden der Felle - Foto Carl Schütte um 1899 - Quelle: Stadtarchiv Weinheim
Reinmachen der Felle  - Foto Carl Schütte um 1899 - Quelle: Stadtarchiv Weinheim
Gerben mit Eichenlohe - Foto Carl Schütte um 1899 - Quelle: Stadtarchiv Weinheim
Zurichten farbiger Felle - Foto Carl Schütte um 1899 - Quelle: Stadtarchiv Weinheim
Speisesaal in der Gerberei - Foto Carl Schütte um 1899 - Quelle: Stadtarchiv Weinheim

Ausgehend von einer erworbenen handwerklich betriebenen Gerberei entstand hier eine Industrieanlage, die den Talgrund fast vollständig einnahm. Das weiche Wasser des Grundelbachs war anfangs maßgeblich für die Gerberei. Mit der Ansiedlung am neuen bahnverkehrsgünstigen Standort westlich des Bahnhofs ab 1896 wurde das Werk im Müllheimer Tal, kurz „Werk Müll“ zunehmend uninteressant. Der Durchgangsverkehr in das Gorxheimer Tal in der engen Straße, Emissionen und angrenzende Wohngebiete waren in so großer Nähe zueinander auf Dauer unverträglich. Sehr schöne Backstein-Fassaden wurden geopfert für Raumgewinn und neue Wohnhäuser.

Der ehem. Produktionsstandort wird hier dargestellt, um die Unternehmensgeschichte mit Ortsbezug einordnen zu können.

Nutzung (ursprünglich): 

Gerberei und Leder-Fabrik

Nutzung (derzeit): 

Nach Gesamtabriß Neubau eines Wohngebiets

Eigentümer: 
Neubaugebiet mit Wohneigentümern
Erbauer: 
Freudenberg
Architekt: 
-
Bauzeit / Umbauten: 
ab 1849 - Totalabriß 1998
Quellen: 
Autor/in: 
Jürgen Herrmann