Über uns

Industriekultur: Engagement und Vernetzung

Der Verein RHEIN-NECKAR-INDUSTRIEKULTUR wird von interessierten Privatpersonen in bürgerschaftlichem Engagement getragen. Wir haben die Idee Ende 2007 entwickelt, seit Frühjahr 2009 bildet der gemeinnützige Verein „Rhein-Neckar-Industriekultur e.V.” den organisatorischen Rahmen. Um möglichst aktuell zu bleiben, verweisen wir auf Webseiten von Museen, Archiven und historischen Vereinen sowie Veranstaltern oder Betreibern der Standorte industriekultureller Aktivitäten. Aber auch Industrieunternehmen und Stadtverwaltungen wollen wir für ein eigenes Engagement begeistern. Wenn die Objekte noch in Betrieb oder umgenutzt sind, sollten sie zumindest gelegentlich für Besucher geöffnet werden können. Regionale Medien wollen wir für die Unterstützung des Projekts und für die Öffentlichkeitsarbeit gewinnen.

Unsere Ziele:

Längerfristig stellen wir uns vor, kulturell und touristisch anspruchsvolle „Tage der Industriekultur” in der Region zu initiieren. Die RHEIN-NECKAR-INDUSTRIEKULTUR soll jedoch vor allem als dauerhaftes Angebot das vielfältige Kultur-, Bildungs- und Freizeitprogramm unserer Region bereichern. Sie kann für Schulen, Hochschulen, Volkshochschulen, Aus- und Fortbildung in Unternehmen gleichermaßen attraktiv sein wie für Familien mit Kindern. Sie ist eine Anregung für Alteingesessene wie für neu Zugezogene, für auswärtige Touristen und „Metropolitaner”, die ihre Region kennen lernen wollen.

Mitmachen erwünscht!

Wir sind für jeden Hinweis offen, der zu vertieften Informationen oder zu weiteren interessanten Objekten führt. Bitte wenden Sie sich per E-Mail oder per Post an uns.

Wer längerfristig, einigermaßen regelmäßig und praktisch mitarbeiten will, muss kein Profi sein aber sollte wissen, dass es sich bei uns nur um unentgeltliche, ehrenamtliche Mitarbeit handeln kann. Wer sich alleine nicht traut oder lieber im Team arbeitet, findet bei uns immer Gleichgesinnte.

Für folgende „Stellen” haben wir immer Bedarf:

  • Recherche: Sie graben sich durch das Web oder Papier-Archive. Sie sind auf der Spur von gebauten Objekten, historischen Persönlichkeiten, früheren technischen Einrichtungen, alten Werbekonzepten, Fotos und… und… und.  Nützlich sind auch persönliche Gespräche in zu beschreibenden Objekten. Dort oder in der Nähe trifft man fast immer jemanden.
  • Texten: Inhaltliche Verständlichkeit, leichte Lesbarkeit und Rechtschreibung bei allen unseren Veröffentlichungen sind unsere Ziele. Auch das Überarbeiten schon online gestellter oder noch in Bearbeitung befindlicher Texte gehört dazu.
  • Objektbeschreiben: Die „Produkte” der Recherche in einen Text fassen, Fotos mit aussagekräftigen Unterschriften versehen und das Ganze im Web zu präsentierbaren Objektbeschreibungen zusammenfügen, das macht eine Objektbeschreibung aus. Das Werkzeug ist die Eingabemaske, die nur wenige IT-Kenntnisse erfordert.
  • Exkursionsleitung: Zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Bus oder auf dem Schiff gilt es, einer Gruppe vor Ort Interessantes erlebnisreich darzubieten. Zur Vorbereitung gehören, sich die Informationen anzueignen, Medien auszudenken und herzustellen, sich auf die zu erwartende Gruppe (Alter, Interessenlage, ...?) einzustellen und idealerweise eine Vorexkursion zu machen.
  • Ausstellungen: Kreative sammeln die Materialien und fügen sie zu ansehnlichen „funktionierenden” Erlebnis- und Erkenntnis-Orten.
  • Kontakte: Honoratioren, Spender, ... . Jeden auf eine ihm entsprechende Weise mündlich, schriftlich, persönlich anzusprechen und für unsere Ziele zu gewinnen oder gar zu begeistern. Das ist etwas für Rede- bzw. Schreibgewandte mit Einfühlungsvermögen.
  • Fundraising: Das liebe Geld herbeizubringen ist manchmal harte, aber nicht vermeidbare Arbeit. Nicht alles passiert „fer umme”, wie es in Mannheim statt umsonst heißt. Geld-Spezialisten können der Industriekultur wichtige Türen öffnen.
  • Zielgruppenarbeit für Jugendliche: Kontakte zu (Berufs-)Schulen, interkulturellen Bildungseinrichtungen, Multiplikatoren.
  • Übersetzen ins Englische oder/und andere Sprachen. Die Kernaussagen unserer Objektbeschreibungen und Texte sollten auch nicht deutsch-sprechenden InteressentInnen zur Verfügung gestellt werden.
  • Stand-Organisation: Nichts zu vergessen ist auch eine Kunst. Um in einer Halle, auf einem Schiff oder wo auch immer einen Tisch mit Info-Materialien, Plakaten und ... aufzubauen, nimmt man am besten schon eine Woche vorher die Checkliste zur Hand. Dann fehlt später am Einsatzort  z.B. auch das Klebeband oder die passende Unterschriften-Liste nicht.