NEUE OBJEKTE

© mannequin-museum.comSchaufensterfiguren-Kabinett in Speyer

Unsterbliche Schönheiten zwischen Kunst, Handwerk und Industrie. Das Historische Museum der Pfalz in Speyer beherbergt die Sondersammlung von Wolfgang Knapp seit 2016 in seinem Depot in der alten Baumwollspinnerei. Sozial-, Kunst- und Industriegeschichte sind hier auf faszinierende Art und Weise miteinander verflochten.
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Ansicht von Süden, Foto: © RitterZigarrenfabrik Landfried in Dielheim

Das Heidelberger Handelshaus Landfried gründete 1856 die erste Fabrik Tabakfabrik in Dielheim, einem Dorf nahe Wiesloch. Fast 150 Jahre lang war sie mit ihren 400 Beschäftigten die größte, und 2010 die letzte, die geschlossen wurde. Das Ensemble aus dreigeschossigen Fabrikgebäuden und einem Backsteinanbau aus den 1920er Jahren und ein Wohnhaus, ist vollständig erhalten und erzählt eine spannende Geschichte.
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Shell-Haus in Ludwigshafen – Baukunst mit roten Klinkern

Durch überstehende Klinker wird die Fassade streng waagrecht betont. Foto © Ritter.jpgBericht von der Führung am 26. 1. 18

Die aparte Gestaltung des Ludwigshafener Shell-Hauses im „internationalen Stil“ zieht nicht nur Einheimische in den Bann. Aus der ganzen Region waren am die 24 Gäste zu der Architekturführung mit Matthias Ehringer gekommen. Das Verwaltungsgebäude wurde 1927 von Rudolf Brüning für die Rhenania-Ossag Mineralölwerke AG, ab 1947 Deutsche Shell AG, errichtet. Momentan wird es vom kommunalen Immobilienunternehmen GAG genutzt. Auch im Inneren sind noch die historischen Strukturen erkennbar.

Bei einem Imbiss zeichnete Barbara Ritter (RNIK) die Geschichte des Mineralöl-Konzerns nach (mehr Infos in der Objektbeschreibung hier). Vielen Dank für die überaus freundliche Betreuung durch Herrn Schäffner und Frau Krebs von der Geschäftsleitung der GAG. Vielen Dank auch an Mathias Ehringer für die lehrreiche Führung!

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Nachmieter gesucht

Flugblatt zum Rhenania-SpeicherDer Rhenania-Speicher am Eingang zum Industriehafen soll abgerissen werden – wenn sich kein Nachmieter/Käufer findet. Er ist ein wichtiges Zeugnis der Mannheimer Industriegeschichte.

Das 1911 von der Familie Hecht gebaute Getreidesilo war das modernste am ganzen Rhein. Sie machten damals die Rhenania-Speditionsgesellschaft zum führenden Unternehmen in Deutschland. Unter den Nazis wurde die jüdische Familie zwangsenteignet, überlebte allerdings den Holocaust.

Nach dem Krieg kamen die Hechts nach Mannheim zurück und entwickelten Rhenania zu einem der größten westeuropäischen Unternehmen in der Binnenschifffahrt.

Inzwischen gehört der Speicher der Rhenus- Gruppe. Nur Teile stehen unter Denkmalschutz. Ein Abriss wäre ein unwiederbringlicher Verlust.

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Presse zum Thema


 

Neujahrsempfang 2018

Vorstandsmitglied Veit Lennarz im Gespräch mit OB Dr. Peter KurzBeim Neujahrsempfang der Stadt Mannheim im Rosengarten

ging es am 6. Januar mit rund 9000 Gästen streckenweise ziemlich eng zu.

Gut 1000 Programmhefte unseres Vereins konnten wir unter das interessierte Publikum bringen. Am Stand führten wir viele gute Gespräche.

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