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Bellheimer Metallwerk GmbH (Kardex)

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Jugendstil-Ensemble auf dem Werkshof
Klassische Werkshallen in Jugendstilarchitektur mit modernisiertem Tor
Wasserturm
Wasserturm von der Straße aus
vom zentralen Werks-Tor aus gesehen

Zwei große Werkshallen mit repräsentativer Jugendstilfassade und ein Wasserturm, um einen großen Fabrikhof gruppiert, sind erhalten. Die anderen Gebäude sind Neubauten.

Nutzung (ursprünglich): 

Emaillier- und Stanzwerk

Nutzung (derzeit): 

Metallwerk zur Herstellung von Registraturen und Lagersystemen für Verwaltungen

Geschichte: 

Der bekannte Landauer Jugendstilarchitekt Karl Barth hat die Gesamtanlage einschließlich Fabrikanlage, Wasserturm, Beamten- und Arbeiterkolonie entworfen. Bauherr war Kommerzienrat G. Ullrich. Es ist unklar, in welchem Umfang der Gesamtentwurf zur Ausführung gelangte. Zur Geschichte der Emaillier- und Stanzwerke Ullrich, fehlen uns derzeit noch die Informationen.

KARDEX ist in Deutschland seit den 20er Jahren vertreten. Bereits 1935 wurden die Kunden von 42 KARDEX Verkaufsbüros, der Zentralverwaltung in Berlin und der Fabrikation in Saarbrücken bedient. Schwerpunkte des Programmes waren die „Sichtkartei“ und das Registratursystem KARDEX-Thek sowie die vertikale Registratur in Schubladenschränken aus Stahl. Heute gilt KARDEX als einer der führenden Anbieter von automatischen Bereitstellungssystemen für Lager, Betrieb und Verwaltung

Eigentümer: 
Bellheimer Metallwerk GmbH (Kardex)
Erbauer: 
Emaillier- und Metallwerk Ullrich
Architekt: 
Karl Barth
Bauzeit / Umbauten: 
Um 1900
Schäden: 

Eine große Werkshalle, die auch im inneren noch viele Jugendstilelemente wie gusseiserne Säulen und Träger aufwies, ist abgebrannt und durch neue Hallen ersetzt worden.

Autor/in: 
Barbara Ritter