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Lokschuppen im Feldbahnmuseum Wiesloch

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Lokschuppen im Feldbahn-Museum
Lokschuppen-Einfahrt Süd
Ein- und Ausfahrt des Feldbahn-Museums
Erneuerter Ruß-Kamin auf dem Lokschuppen
Zwei Mauerweksabschnitte im Lokschuppen zeigen zwei Bauabschnitte an.
Rauchabzugsrohre im alten Teil des Lokschuppens
Durchblick vom alten zum neuen Teil des Lokschuppens
Einblick in den Werkzeug- und Maschinenpark im Lokschuppen
Fahrtag am 7.12.2008
Lore für den Bahnbaubetrieb
Signalmast am Bahnhof
Feldbahnwagen
Einfahrt zum Stollen
Vorführung im Stollen
Schild am Eingangstor
Ziegelwerk Wiesloch ca. 1910 von Nordwesten  - Zur Gesamtansicht vergrößern!
Ziegelwerk Wiesloch ca. 1960 von Südosten - Lokschuppen rechts oben neben Bäumen - Zur Gesamtansicht vergrößern!

Der Lokschuppen ist ein Original aus dem Jahre 1905 und gehörte zu einer großen ehemaligen Ziegelei in Wiesloch. Das Gebäude ist als Teil eines verlängerten Schuppens fast unverändert erhalten geblieben. Auch die Rauchabzüge über den Stellplätzen der ehemaligen Faldbahndampflokomotiven sind noch vorhanden. Sogar der Ruß hängt noch in der Decke. Nach dem 2.Weltkrieg wurde der Lokschuppen verlängert. Dies ist außen am Mauerwerk und innen an der Konstruktion zu erkennen.

An Fahrtagen wird das Feldbahnmuseum "lebendig": Historische Lokomotiven ziehen Lorenzüge und den Besucherzug über zwei verschiedene Strecken durch das Museumsgelände. Die eine führt durch das ehemalige Ziegeleigelände, heute ein modernes Industriegebiet, eine 2011 neu eröffnete Strecke führt über das bewaldete Museumsgelände zum historischen Eimerkettenbagger, welcher an den Öffnungstagen regelmäßig den Besuchern vorgeführt wird.  Auch der in Erinnerung an den Wieslocher Bergbau errichtete Schaustollen mit Grubenbahn ist an den Öffnungstagen zu besichtigen.

Hier ein sehr informativer Film vom SWR auf Youtube: Eisenbahn-Romantik

Nutzung (ursprünglich): 

Lokschuppen für Feldbahn-Lokomotiven

Nutzung (derzeit): 

Feldbahnmuseum mit sog. Fahrtagen und Schaustollen mit Grubenbahn - vgl. die Öffnungszeiten!

Geschichte: 

Lange vor der noch zu beschreibenden Ziegelindustrie gab es 2000 Jahre Bergbau in Wiesloch. Bereits die Römer hatten im Raum Wiesloch, Nußloch und Baiertal nach Erzen geschürft. Der aktive Bergbau endete erst 1953. Hohe Kosten bei der Wasserhaltung und fallende Weltmarktpreise machten die Förderung in Wiesloch unrentabel. Abgebaut wurden Blei, Silber-, Zink- und Eisenerze. Wenig ist aus dieser Zeit erhalten geblieben. Das Feldbahn- und Industriemuseum unterhält einen kleinen Schaustollen mit Grubenbahn in Anknüpfung an die jüngste Bergbauvergangenheit in Wiesloch.

Bauzeit / Umbauten: 
1905, Verlängerung nach dem 2.Weltkrieg
Autor/in: 
Jürgen Herrmann