Presse

  • Poesie der Flüsse und Speicher

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    RHEIN-NECKAR-ZEITUNG
    26. September 2018

    Ausstellung „Wassertürme und Wasserwege in der Metropolregion” im Technoseum – Im Spätjahr kommen die Bilder nach Heidelberg

    Foto RNZ-vafhwz. Der Mannheimer Wasserturm zur blauen Stunde; ein Kahn, der einsam und verträumt im Bellenkrappen, dem Altrheinarm zwischen Waldpark und Reißinsel, liegt; oder die Kraft der Neckarwasserfälle an der Staustufe Neckarhausen – in der gerade eröffneten Ausstellung „Wassertürme und Wasserwege in der Metropolregion“ greifen 19 Fotografen aus der Region in 56 Aufnahmen den spannenden Bogen von Architektur, Industrie und Natur auf...

  • Die Poesie der Industriebauten

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    Mannheimer Morgen
    24. September 2018

    Technoseum Fotoausstellung vom Verein Industriekultur zeigt Bilder von Wassertürmen und Wasserwegen

    Seltener Einblick: der Mannheimer Wasserturm von innen, hier der Boden des Wasserbehälters, Rohre ...

    Seltener Einblick: der Mannheimer Wasserturm von innen, hier der Boden des Wasserbehälters, Rohre für Zu- und Ableitung. © Annette Schrimpf

    Peter W. Ragge (pwr)

    Sie zeigen ungewöhnliche Perspektiven, faszinierende Kompositionen aus Farbe, Licht und Wolken sowie Stellen von Industrie sowie Natur in Mannheim, an die sonst kaum jemand kommt: die Bilder der Fotoausstellung „Wassertürme und Wasserwege in der Metropolregion“ des Vereins Rhein-Neckar-Industriekultur, die jetzt im Technoseum eröffnet worden ist.

    „Ich hätte nicht gedacht, dass Sie in so großer Zahl kommen“, schaut Hartwig Lüdtke, der Direktor vom Technoseum, erfreut in das überfüllte Auditorium seines Hauses. Gerne beherberge er die „kleine, aber feine Ausstellung“. Einerseits böte sie spannende, ungewohnte Sichtweisen, andererseits mache sie auch die Bedeutung des Erhalts alter Bauten der Industriekultur deutlich, sagte Lüdtke. Dieses Anliegen des Vereins „passt auch gut zu unserem Museum“, so der Direktor.

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  • Die Wege des Wassers sind ergründlich

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    Mannheimer Morgen
    20. September 2018

    Technoseum: Foto-Ausstellung über Wassertürme- und wege will zu neuen Sichtweisen einladen

    Mühlauhafen © Annette Schrimpf

    Die Wasserwege stehen im Mittelpunkt einer Wanderausstellung im Technoseum Mannheim. © Annette Schrimpf

    Autor: mor

    MANNHEIM. Ursprünglich hatten sie die Aufgabe, Menschen mit sauberem Wasser zu versorgen. Mit der Industrialisierung wurden sie immer wichtiger für die Produktion. Heute prägen sie als Wahrzeichen das Gesicht von Städten und Gemeinden. Ihre Architektur ist von interessanten Details gekennzeichnet, sie dienen als Kulturstätten oder Wohnraum. Die Rede ist von Wassertürmen.

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  • Rhenania-Speicher: Verliert der Hafen ein Denkmal?

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    17. Januar 2018
    Stadtgeschichte
    Der vom Abriss bedrohte Backsteinbau an der Mühlenstraße wirft ein Schlaglicht auf das Schicksal der Mannheimer Kaufmannsfamilie Hecht

    Der 1910/11 entstandene Gebäudeteil mit Entladekran aus den 1950er Jahren. © MM/RitterAutor:

    Mannheim. Der über 100 Jahre alte Rhenania-Speicher in der Mühlenstraße (Industriehafen) wird wahrscheinlich demnächst abgerissen. Ein entsprechender Antrag des Eigentümers, der Rhenus-Gruppe mit Sitz in Holzwickede bei Dortmund, liegt derzeit beim Landesamt für Denkmalschutz in Karlsruhe. Eine Entscheidung der Behörde wird in den kommenden Wochen erwartet. Der Verein Rhein-Neckar-Industriekultur möchte das markante, von der Mühlenstraße aus gut sichtbare Gebäude dagegen unbedingt erhalten. „Der Abriss wäre ein unwiederbringlicher Verlust“, heißt es in einer Mitteilung des um den Denkmalschutz bei Industriebauten bemühten Vereins...

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  • Rhenania-Speicher in Mannheim

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    12. Januar 2018

    RNF - Rhenania-Speicher 12. 1. 2018

    Rhenania-Speicher in Mannheim: Droht Abriss des denkmalgeschützten Gebäudes?

  • „Das wäre ein unwiederbringlicher Verlust”

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    RNZ online
    8. Januar 2018
    Industriehafen Mannheim

    Rhenus-Gruppe hat Antrag bei der Stadtverwaltung auf Abriss des Getreidespeichers im Mannheimer Industriehafen gestellt

    Von Heike Warlich-Zink

    Mannheim. Der ehemalige Rhenania-Getreidespeicher am Eingang des Mannheimer Industriehafens soll abgerissen werden - zumindest wenn es nach dem Eigentümer, der Rhenus-Gruppe geht. Bis jetzt wurde der Speicher zur Zwischenlagerung von Rapssaat von einer externe Firma genutzt. Nachdem die Ölmühle Bunge ihren Vertrag zum Jahresende gekündigt hat, sieht das Unternehmen keine, wie es heißt, „tragbare weitere Nutzungsmöglichkeit des Silos durch die Rhenus-Gruppe“. Deshalb hat das Unternehmen bei der Stadtverwaltung einen Antrag auf Abriss gestellt.

    „Weiterer Hintergrund ist, dass es sich um ein über 100 Jahre altes Gebäude handelt, das nicht mehr den heutigen logistischen Anforderungen zum Umschlag und der Lagerung von Waren entspricht. Zudem befindet sich der Speicher auf einem Sondernutzungsgebiet und kann daher nur für gewerbliche Zwecke genutzt werden”, heißt es in der Stellungnahme des Unternehmens weiter. Da es sich bei dem Silo jedoch um ein teilweise denkmalgeschütztes Bauwerk handle, seien mit der Stadt Mannheim und dem Denkmalschutzamt intensive Gespräche geführt worden. Sollte der Abriss von Behördenseite genehmigt werden, plant Rhenus eine anderweitige logistische Nutzung des Grundstücks. Dies könnten moderne Lagerhallen sowie Lagerflächen zum freien Umschlag von Schüttgütern sein. Der Logistikdienstleister erwartet eine Entscheidung in absehbarer Zeit.

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  • Pressemeldung

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    29. Dezember 2017

    Einlegeblatt zu RhenaniaRhenania-Speicher vom Abriss bedroht

    Der Rhenania Getreide-Speicher am Eingang des Mannheimer Industriehafens soll abgerissen werden. Das berichtet der Verein Rhein-Neckar-Industriekultur. „Damit würde ein wichtiges Zeugnis der Mannheimer Industriegeschichte verschwinden”, bedauert Hilde Seibert vom Vorstand des Vereins.

    Das markante Gebäude bei der Kammerschleuse wurde 1911 von der Familie Hecht gebaut und war damals das modernste Getreidesilo am ganzen Rhein. Die Hechts hatten 1908 in Mannheim die Rhenania-Speditions-Gesellschaft gegründet und die Firma zum führenden Unternehmen in Deutschland gemacht. Der Industriehafen war zur damaligen Zeit das größte Mühlenzentrum  Süddeutschlands.

    In der Nazizeit wird die jüdische Familie Hecht enteignet, überlebt aber den Holocaust. Nach dem Krieg wird die Firma Rhenania wieder an die Familie zurück gegeben und entwickelt sich zu einem der größten westeuropäischen Unternehmen im Binnenschifffahrts-Sektor. Seit 1975 dient der gewaltige Bau zur Zwischenlagerung von Ölsaaten für den Verein Deutscher Ölfabriken (VDO), heute „Bunge“. Zwei alte Verladekräne vor dem Gebäude stammen noch aus den 50ger Jahren. Inzwischen gehört der Speicher der Rhenus-Gruppe.

    Der Verein Rhein-Neckar-Industriekultur hat 2014 zusammen mit der Stadt einen beschilderten Rundweg mit 31 Tafeln rund um den Industriehafen erstellt. Eine der Tafeln beschreibt die Geschichte des Rhenania-Speichers. Nur Teile des Baus stehen unter Denkmalschutz.

    Ein Abriss wäre ein unwiederbringlicher Verlust.

  • Zwischen grünen Bananen und kaltem Fisch

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    31. August 2017

    Foto: @ Rhein-Neckar-ZeitungHinter den Kulissen des Mannheimer Großmarkts

    Einkaufen darf dort nur, wer im Besitz eines Ausweises und gültigen Gewerbescheins ist - Rundgang im Rahmen der Tage der Industriekultur

    Von Heike Warlich-Zink

    Mannheim. Das frühe Aufstehen um vier Uhr morgens schreckte Familie Bender aus Sinsheim nicht davon ab, an der Besichtigung des Mannheimer Großmarktes teilzunehmen. Zu verlockend die Aussicht, einen Blick hinter die Kulissen des rund 150.000 Quadratmeter großen Areals werfen zu dürfen. "Ich wollte mir das schon immer mal anschauen", berichten auch zwei Mannheimer, als Marktmeister Hans-Jörg Deibert die Besuchergruppe im Rahmen der "Tage der Industriekultur" Punkt sechs Uhr durch die rot-weiße Schranke zunächst zum Obst- und Gemüsemarkt führt.

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    weitere Artikel zum Thema in der RNZ

  • Pfaudler zeigt zum letzten Mal altes Werk

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    Mannheimer Morgen
    25. August 2017
    Schwetzingen
    Industriekultur 30 Teilnehmer bekommen exklusive Führung / Bürger von den großen Druckbehältern beeindruckt / Im Herbst nächsten Jahres geht's nach Waghäusel

    Mannheimer Morgen vom 25. 8. 2017 - Schwetzingen - S. 10Autor: Caspar Oesterreich, Annika Böhm

    Sicher ausgestattet mit orangefarbenen Warnwesten und großen Schutzbrillen folgen die 30 Teilnehmer einer Führung durch die Werks-hallen der Firma Pfaudler am gestrigen Nachmittag. Der zweistündige Rundgang durch die Produktionsstätte in der Scheffelstraße reiht sich ein in die vielen Veranstaltungen, die der Verein Rhein-Neckar-Industriekultur zu den Tagen der Industriekultur noch bis zum 27. September anbietet.

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  • Was verbirgt sich hinter den Mauern?

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    Mannheimer Morgen
    21. August 2017
    Heddesheim
    Foto-Ausstellung "Die vergessene Mälzerei" bringt den Bürgern anlässlich des Ortsjubiläums das geschlossene Gebäude etwas näher

    "Man weiß, dass es die Mälzerei in Heddesheim gibt, hat aber eigentlich keine Ahnung, was sich hinter den Mauern verbirgt." So äußerte sich ein Gast bei der Foto-Ausstellung "Die vergessene Mälzerei". Die Ausstellung wollte diese Lücke schließen und den Heddesheimern das Gebäude näher bringen.

    Im Rahmen des Ortsjubiläums und der Tage der Industriekultur wurde die Foto-Ausstellung präsentiert. Die Literaturgruppe des Kunstvereins Heddesheim unter Leitung von Eva Martin-Schneider betreute die Ausstellung. Der Verein Rhein-Neckar-Industriekultur ist immer für neue Objekte dankbar, und so wurde die Idee geboren, die ehemalige Mälzerei der Familie Krauß der Öffentlichkeit vorzustellen. Obwohl die Mälzerei noch nahezu komplett vorhanden ist, und auch die meisten Maschinen noch vor Ort stehen, ist eine Besichtigung aus Sicherheitsgründen leider nicht mehr möglich.

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